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"Wir wollten bei der Halle nicht das kleinste Risiko eingehen"
Das Problem der mangelhaften Isolierung war zumindest den Fachleuten lange bekannt. Warum kam jetzt erst der Erlass zur Schließung?
Rolf Christiansen: Weil uns keiner der vielen Fachleute mehr exakt berechnen konnte, wo die Entwicklung hinführt. Das Problem ist lange beobachtet worden, es gab einige Gutachten. Wir aber wollten nicht das kleinste Risiko eingehen. Die Tatsache, dass erst zum 7. August geschlossen werden soll, zeigt, dass es keine akute Gefahr gibt.
Haben Sie Angst, dass der Landkreis nun damit eines seiner großen Freizeitprojekte verliert?
Nein, im Gegenteil. So schlimm die Krise ist, wir haben ein klares Votum des Betreibers gehört, der auch die Sanierung in die Hand nimmt und bezahlt. Das stimmt mich eher optimistisch, auch weil nun Bewegung in die Verkaufsverhandlungen zu kommen scheint.
Können Sie als Landkreis den Holländern bei dem Projekt helfen?
Ganz sicher, vor allem im technischen Bereich, schließlich kam von unserer Bauordnungsbehörde die Verfügung zur Schließung. Wir werden aber auch genau darauf sehen, dass sehr gewissenhaft saniert wird.
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