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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

29. September 2016 | 05:18 Uhr

Stadtentwicklung : Richtkrone über Plauer Hafendorf

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Am See wurde gestern gefeiert: Weitere Etappe des ehrgeizigen Ferienhaus-Projektes ist geschafft. Fertigstellung ist zum Saisonstart 2017 geplant

Seit November letzten Jahres ist die alte Industriebrache am Plauer Kalkofen Baustelle. Hier entsteht das „Plauer Hafendorf“ – auf einem rund 18  000 Quadratmeter großen Grundstück werden Ferienwohnungen und Appartmenthäuser gebaut. Gesamtinvestition ca. zwölf Mio Euro. Elf Monate, in denen sich schon etliche Gewerke zwar noch nicht die Klinke in die Hand gaben, jedoch „regierten“ sie hier. Gestern war ihr Tag, wie Horst-Werner Frommer, einer der beiden Geschäftsführer der Hafendorf Plau am See GmbH & Co.  KG, beim Richtfest betonte. Der Wahlplauer, der das ehrgeizige Projekt gemeinsam mit seinem Co-Gesellschafter Johannes Weil in die Tat umsetzt, sagte ihnen Dank. Doch nicht nur ihnen. Auch der Stadt, die „half, administrative Hürden aus dem Weg zu räumen“, und der Fischerei Müritz-Plau GmbH, die das 18  000 Quadratmeter große Grundstück einst verkaufte.

Auf sieben Baufeldern werden momentan nahezu zeitgleich sieben Blöcke als zusammenstehende Reihenhäuser hochgezogen. Vier waren beizeiten an private Investoren verkauft worden. Drei baut die Hafendorf Plau am See GmbH & Co.KG. Von insgesamt 64 Appartements (55/105  m2) wird sie 30 im Bestand haben. Und Ziel sei ganz klar der Verkauf an private Anleger. Zum gestrigen Richtfest waren sowohl Käufer als auch nächste Interessenten angereist, unter anderem aus Hannover und Hamburg. Und viele nutzten die Chance, die Objekte zu besichtigen.

Einen vergaß Horst Werner übrigens in seiner kurzen Rede nicht zu erwähnen. Und zwar Architekt Peter Andrees. Er sei bei der Entwicklung der einstigen Industriebrache „Kalkofen“, zu der heute unter anderem Mole und Leuchtturm, der neue Sitz der Wasserschutzpolizei und der Pavillon der Müritzfischer gehören, die treibende Kraft gewesen. Ohne ihn und sein Büro, in dem er mit Junior Stefan Andrees zusammenarbeitet, wäre das Hafendorf-Projekt nicht denkbar gewesen. 1999 hatte Peter Andrees die ersten Entwürfe zur Entwicklung der Brache gezeichnet. „Und mit der Umsetzung dieses Projektes rückt die Stadt näher an den See heran“, strich Bürgermeister Norbert Reier am Rande des Richtfestes den Vorteil für den Luftkurort heraus.

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erstellt am 16.Sep.2016 | 19:00 Uhr

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