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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

05. Dezember 2016 | 01:26 Uhr

Es geht weiter : Nächste Projekte für Grundschule geplant

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Architekt stellt in Kürze erste Ideen für Gestaltung von Schulhof und Sportanlage vor

Sowohl die Neugestaltung des Pausenhofes der Grundschule als auch der separaten Sportanlage stehen schon seit längerem auf der Plauer Agenda. Vielleicht nicht länger, aber doch ganz oben stehen beide Projekte auch auf der Wunschliste von Schülern, Eltern und Lehrern. Der Schulhof - überschattet von riesigen Laubbäumen, allerdings auch nicht zu sparsam ausgestattet mit Sport- und Spielgeräten - ist materialtechnisch definitiv in die Jahre gekommen. Die Frage der Sicherheit stellt sich mittlerweile bei der Nutzung der Sportanlage im Graben. Im Sommer 2015 war aus den Reihen der CDU-Fraktion deshalb schon der Antrag formuliert worden, Schulhof und Sportplatz neuzugestalten. Nicht alle in der Stadtvertretung waren damals begeistert. Bürgermeister Norbert Reier schon. Auf diese Weise, sagte er damals, könne die Sportanlage am Nachmittag auch vom Hort genutzt werden. Überdies erfülle die neue Sportanlage so multifunktionalen Charakter, was bei Fördermittelbereitstellung von Vorteil ist. Plaus Bürgermeister betonte damals auch, dass das Projekt bei erwarteten 70  000 bis 80  000 Euro Bausumme nur mit Mittelzuweisung realisierbar sei.

Die Stadt als Schulträger will diese zwei Fliegen möglichst bald mit einer Klappe schlagen. Doch saßen die bis dato in der Warteschleife fest, da die Genehmigung des städtischen Nachtragshaushaltes abzuwarten war. Gestern kam das erhoffte grüne Licht von der Kommunalaufsicht des Landkreises. Und so kann Plau nun endlich die Überplanung von Schulhof und Sportanlage in Auftrag geben. Erste Überlegungen eines Architekten sollen in Kürze bereits Eltern und Sportlehrern vorgestellt werden, kündigt Reier an. Sobald Einigkeit über die Gestaltung herrscht, könnte der Antrag auf Förderung gestellt. Und zwar auf Mittel aus dem 30-Millionen-Euro-Topf, den das Wirtschaftsministerium eigens für dringende Projekte in 40 Städte und Gemeinden eingerichtet hat. Einen Termin zur Realisierung gibt es freilich noch nicht. „Wir müssen 25 Prozent Eigenmittel aufbringen; das muss der Haushalt hergeben“, so Reier.

An der Plauer Grundschule lernen momentan 221 Schüler; davon besuchen 167 regelmäßig auch den Hort. Die steigenden Schülerzahlen (in drei Jahrgangsstufen ist die Schule dreizügig) sind ein gutes Argument bei der Beantragung von Fördergeldern. Und womöglich sind es die gut 300    000 Euro Eigenmittel, die die Stadt gerade in Umbau und Modernisierung des Schulnebengebäudes investiert, um hier dringend benötigte zusätzliche Räume zu schaffen, ja auch. „Auf alle Fälle liegen wir beim Umbau gut im Zeitplan“, sagt Reier. „Und wir sind optimistisch, dass wir es bis zu den Oktoberferien schaffen, denn die Schule braucht die Räume dringend.“

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erstellt am 05.Okt.2016 | 05:00 Uhr

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