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Feuerwehr-Großeinsatz : Bootshaus brennt am Dobbertiner See

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Ursache und Schadenssumme noch unklar, Kriminalpolizei ermittelt

Ein Großfeuer hat am Dienstagabend am Dobbertiner See für einen Großeinsatz der umliegenden Wehren gesorgt. Ein Bootshaus brannte komplett nieder.

Es war kurz vor 20.30 Uhr, als die Sirenen in Dobbertin und Goldberg ertönten. Das Polizeipräsidium in Rostock hatte über die Integrierte Leitstelle Westmecklenburg in Schwerin den Alarm ausgelöst, nachdem mehrere Autofahrer einen Brand nahe der Bundesstraße 192 zwischen Goldberg und Dobbertin in Höhe des Abzweigs nach Lüschow gemeldet hatten. „Als wir ankamen, stand das Bootshaus bereits in Vollbrand“, erzählt Goldbergs Wehrführer  Daniel Kühne. Die Mildenitzer Wehr sowie die Dobbertiner Kameraden hatten kaum eine Chance, das Feuer zu löschen oder gar das Bootshaus zu retten. „Die Flammen haben hier durch das Holz reichlich Nahrung, dazu kommt, dass das Feuer bereits den angrenzenden Schilfgürtel und das Strauchwerk im Uferbereich erreicht hat“, erzählt Kühne und fordert die Löschgruppen aus Diestelow und Wendisch-Waren nach. Gemeinsam lautet die Aufgabe, ein Übergreifen der Flammen auf den nebenstehenden Strauch- und Baumbestand zu verhindern. Starker Rauch sorgte zudem dafür, dass einige Kameraden nur unter Atemschutz agieren können.  Einziger Vorteil bei diesem Löscheinsatz war, dass durch den Dobbertiner See ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand.

Bis nach 22 Uhr dauerte es, bis das Feuer gelöscht war. Bis zirka ein Uhr nachts hatten die Kameraden der Dobbertiner und Goldberger Wehr die Brandwache übernommen, da das Feuer immer wieder aufflackerte. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 70 000 Euro, zur Brandursache gibt es noch keine Erkenntnisse. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wird voraussichtlich auch einen speziellen Brandursachenermittler hinzuziehen.

 

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erstellt am 11.Jan.2017 | 07:50 Uhr

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