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Bürgerinitiative Plau : Belohnung für langen Atem

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Vor erstem Spatenstich für Plaus Ortsumgehung baut Bürgerinitiative ihr 2004 errichtetes Schild ab

Kürzlich traf sich der Vorstand der Bürgerinitiative „Lkw – Schwer- und Fernlastverkehr raus aus unserem Luftkurort Plau am See“, um dieses Schild wieder abzubauen. 2004 aufgestellt, war es schon mit Moos und Algen fast zugewachsen, hat aber seine Aufgabe erfüllt. Wenn am kommenden Donnerstag, 16. März, der feierliche erste Spatenstich zum Bau der Ortsumgehung Plau am See erfolgt, kann die BI endlich den Strich unter ein Kapitel machen. 26 Jahre haben sie für den Bau gekämpft - in etwa zwei Jahren soll die Nordtangente stehen.

Bereits 1991 war erstmals an die damalige Stadtverwaltung der Antrag gestellt worden, eine Ortsumgehung zu bauen. Konkret am 17. März, also vor fast genau 26 Jahren, rekapituliert BI-Sprecher Dietmar Villwock. 2000 wurde die Bürgerinitiative „Lkw – Schwer- und Fernlastverkehr raus aus unserem Luftkurort Plau am See“ gegründet. „Wir waren uns einig, dass alle demokratischen Register gezogen werden müssen, um das Ziel zu erreichen“, so Villwock. Aktionen der BI waren: Verkehrszählungen, Unterschriftensammlungen, Demonstrationen, Verkehrsblockaden, Plakate und Spruchbänder, Kommunikationen mit den Abgeordneten von Stadt, Landkreis, Land und Bund. Nie hat die BI iht Ziel aus den Augen verloren und die Jahre jedoch Kontakt mit zwei Landräten, zwei Ministerpräsidenten, vier Landesverkehrsministern, vier Bundesverkehrsministern, zwei Bundeskanzlern. Der Briefwechsel mit allen Parteien, mit Abgeordneten und Institutionen ergaben am Ende einen Aktenberg von 6,1 Kilo.

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erstellt am 14.Mär.2017 | 05:00 Uhr

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