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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

10. Dezember 2016 | 21:26 Uhr

Stadtentwicklung : Bahn frei für neue Bauherrn

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Der erste Abschnitt von eines neuen Wohngebietes am Bobziner Weg in Lübz ist fertig erschlossen. Jedes Grundstück misst mindestens 1000 Quadratmeter

Die Leitungen für Gas, Wasser, Strom, Straßenbeleuchtung, Telekom sowie Regen- und Abwasser liegen fertig im Boden. Die Erschließung des ersten Abschnittes des neuen Wohngebietes am Bobziner Weg ist abgeschlossen, die gestrige Bauabnahme erfolgte ohne Probleme. Insgesamt sollen hier letztlich 12 Baugrundstücke entstehen. Zunächst fünf sind jetzt wie beschrieben komplett vorbereitet, auf einem entsteht bereits ein Fertighaus aus Holz.

Bauherr sind die Lübzer Stadtwerke, die rund 300 000 Euro in das Projekt investiert haben. „Weil es in Lübz kaum noch erschlossene Bauplätze gibt, trat die Bürgermeisterin an uns heran und fragte, ob wir nicht etwas machen können“, sagt Karl-Heinz Dobbertin, Geschäftsführer des Unternehmens. „Als Erschließungsträger werden wir alles an die Stadt übergeben, sobald die Unterlagen komplett erstellt sind. Sie wird dann die Vermarktung der Grundstücke übernehmen.“ Viele fragen sich, warum nicht auf der großen, noch näher an der Innenstadt liegenden Freifläche gebaut wird, auf der einst das vor einigen Jahren abgebrannte Sägewerk stand. Einfache Antwort: Es ist kein städtisches Grundstück.

Mit der Planung wurde erst Anfang des Jahres begonnen. Die Unterzeichnung des Erschließungsvertrages erfolgte am 1. März, die Bauzeit betrug lediglich vier Monate. „Die Investition bekommen wir durch den Verkauf der Grundstücke zurück“, erklärt Dobbertin. Der Preis liegt bei gut 60 Euro pro Quadratmeter. „Höhere Kosten entstehen auch dadurch, dass es im Gegensatz zu früher an vielen Orten keine Förderung mehr gibt“, erläutert Fred-Jan Salomon, Leiter des Sachgebietes Bau bei der Stadt Lübz.

Direkt neben dem neuen Wohngebiet fließt die Elde, so dass die Teilnehmer an der gestrigen Beratung es einhellig als „optimal“ einschätzten. An dem Fluss befinden sich einige Bootsschuppen, die die Eigentümer bisher über den an einem Bretterzaun entlang führenden Weg erreichen konnten. Dies wird in Zukunft nicht mehr möglich sein, weil der Weg später mit zu den neuen Grundstücken gehört. Daher wurde ein neuer, mit Schotter befestigter Stichweg gebaut.

In dem neuen Wohngebiet sind alle Grundstücke mindestens 1000 Quadratmeter groß – von Planer Holger Hildebrand nach eigener Aussage bewusst so gemacht: „Ich finde es nicht gut, wenn neue Häuser, für deren Errichtung die Eigentümer viel Geld bezahlen müssen, zu eng zusammen stehen. Hier haben wir die Möglichkeit, es besser zu machen.“

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erstellt am 13.Okt.2016 | 12:00 Uhr

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