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Prävention im Vordergrund : Angebote rund um’s Wohlergehen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Rund 30 Aussteller und viele Gäste machten 9. Plauer Gesundheitsmarkt zum Erfolg. Organisatorin Beate Möller zeigt sich sichtlich zufrieden

Der 9. Plauer Gesundheitsmarkt in der Schule am Klüschenberg bot auf drei Etagen einen bunten Marktplatz und eine Mitmachaktion für Jung und Alt. Organisiert vom Plauer Kneipp-Kompetenzzentrum und unterstützt von Schülern der 10. Klassen waren über 30 Aussteller gekommen, um sich zu präsentieren.

Beate Möller, Vorsitzende des Kneipp-Vereins, und Bürgermeister Norbert Reier eröffneten nach der musikalischen Einstimmung von Isabelle Schubert am Keyboard die Veranstaltung, bei der die Prävention im Mittelpunkt stand. Reier betonte: „Man kann für die Gesundheit nicht genug tun. Nehmen Sie die Angebote wahr und bleiben Sie gesund!“ Und so gingen die vielen Besucher von Stand zu Stand, ließen sich informieren und fragten nach, ließen ihren Blutdruck messen und ihr Gehör überprüfen, malten bei Petra Steiniger vom Plauer „Kreativ und Hobby“ und entspannen.

Es gab Säfte zu probieren beim Wangeliner Garten und kleine Köstlichkeiten, die Claudia Geguschke vom Plauer Bistro und Café bereitet hatte, zudem lockten Kaffee und Kuchen ins Schulcafé. Es war auch zu erfahren, dass man sich regelmäßig regionale ökologische Lebensmittel einer Erzeuger- und Verbrauchergemeinschaft nach Hause liefern kann.

Eine große Palette von Preisen stand für die Gewinner einer Tombola bereit. Neun Vorträge wollten den Spaß an der Bewegung wecken und die geistige Beweglichkeit anregen. Es gab sogar praktische Hypnoseübungen. Tierheilpraktikerin Uta Wassilewski stellte eine „Naturapotheke für Haustiere“ vor. Dass ökologische Baustoffe sich günstig auf das Wohlbefinden und damit natürlich auch auf die Gesundheit auswirken, war von Andreas Breuer aus Wangelin zu erfahren. Nur schade, dass vieles parallel lief, so dass den Besuchern die Qual der Wahl blieb.

Die Plauer Diakonie-Sozialstation präsentierte ihr Leistungsspektrum und zeigte, was alles zur familiären Entlastung möglich ist. „Wir kümmern uns um Ihre gesundheitliche Betreuung und informieren Sie umfassend über die Möglichkeiten der Versorgung und die Kosten sowie den Anteil, den die Kranken- und Pflegekassen übernehmen“, so Pflegedienstleiterin Anne-Kathrin Iwanowski. „Gemeinsam mit Ihren Hausärzten entwickeln wir spezielle Dienstleistungen, koordinieren die pflegerische Betreuung, nehmen Kontakt zu den Behörden auf, vermitteln ambulante oder stationäre Pflege-, Fahr- und Kurierdienste, begleiten Sie zum Arzt. Wir planen gemeinsam mit Ihnen die häusliche Pflege, hauswirtschaftliche Versorgung sowie alle anderen Formen der praktischen Hilfestellung, bis hin zum Einkauf und der Lieferung von Essen.“ Erwähnenswert ist auch die Tagesbetreuung in der Steinstraße 94. Der Pflegestützpunkt Parchim informierte über alle Neuerungen und geänderten Leistungen der Pflegeversicherung ab 2017 beantwortete Fragen.

Das DRK stellte sich vor mit dem Jugendrotkreuz (derzeit sind 30 Kinder in Plau am See dabei), die Wasserwacht mit 12 Rettungsschwimmern und die Bereitschaft, die bei Katastrophenfällen zum Einsatz kommt. Regelmäßig werden Blutspendetermine angeboten. Uwe Pohla hat eine Bitte an alle jungen Leute: „Wir brauchen bei der Wasserwacht unbedingt Nachwuchs.“ Wer Rettungsschwimmer werden möchte, kann sich bei ihm melden.

Nachdenklich stimmte am Tisch des Behandlungs- und Therapiezentrums für Suchtkranke Parchim die Palette von Produkten aus Supermärkten, in denen versteckt Alkohol enthalten ist, dazu gehören Fischkonserven, Gurkengläser, Produkte der Körperpflege - und kein Aufdruck informiert den Käufer darüber. In Plau am See gibt es die Suchtselbsthilfegruppe „24 Stunden“, die sich jeden Mittwoch zwischen 17 und 19 Uhr im Dr. Wilde-Haus trifft. Inge Hoffmann berichtete, dass immer 12 bis 15 Betroffene zusammenkommen und für jeden offen sind.

Auch die Deutsche Rheuma-Liga und das Aphasiker-Zentrum MV stellten sich mit ihren Selbsthilfegruppen vor.

Angesichts des Erfolges stellte Beate Möller in Aussicht, dass bis zum 10. Plauer Gesundheitstag wohl nicht wieder zwei Jahre vergehen werden, sondern der vielmehr schon 2018 stattfinden könnte.

Wer nach all dem Wissenswerten und Informativem Lust auf den Kneipp-Verein bekommen hatte, dem seien die nächsten beiden Veranstaltung ans Herz gelegt. Am 20. März, von 19 bis 20 Uhr wird zu einer „Klangreise in die Tiefenentspannung“ in die Diakonie-Sozialstation (hinter dem Sophienstift) eingeladen. Und wer Bewegung in der Gemeinschaft vorzieht, der ist bei der Wanderung von der Dresenower Mühle zur Stuerschen Hintermühle am Sonnabend, dem 8. April, um 11 Uhr (Treffpunkt: Parkplatz Villa Vita) richtig.




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