zur Navigation springen

Zeitung für die Landeshauptstadt

27. März 2017 | 12:34 Uhr

Schwerins Familien : Ziel: Noch mehr Freundlichkeit

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schweriner Bündnis für Familie feierte am Wochenende zehnjähriges Jubiläum / Diskussion mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft

Der Demmlersaal des Rathauses war am Sonnabendmorgen gut gefüllt: Zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft waren der Einladung des Schweriner Familienbündnisses gefolgt, um am Frühstück zum zehnjährigen Jubiläum teilzunehmen. Bei Schnittchen und Kaffee tauschten die Gäste angeregt Gedanken über die Familienfreundlichkeit der Landeshauptstadt aus.

„In den vergangenen zehn Jahren haben wir schon einiges erreicht. Doch es liegt noch viel vor uns. Es ist an uns, weiter aktiv zu sein“, begrüßt die Vorsitzende des Schweriner Bündnis für Familie, Christine Dechau, die rund 80 Gäste. „Statt eines rauschenden Festes wollen wir heute zum Nachdenken anregen. Denn nur im Dialog entstehen neue Ideen, die Schwerin noch familienfreundlicher machen“, erklärt Dechau. In kleinen Gruppen diskutierten die Gäste über Themen wie lokale Bedingungen für Familien und die mögliche Entwicklung der Familienfreundlichkeit in Schwerin.

Dass diese für den Zuzug vieler junger Menschen nicht unerheblich sind, bestätigte auch Oberbürgermeister Rico Badenschier: „Als meine Frau und ich uns vor neun Jahren für den Umzug nach Schwerin entschieden haben, spielte natürlich auch die Kinderbetreuung eine große Rolle.“ Im bundesdeutschen Vergleich sei Schwerin auf den vorderen Plätzen – was aber kein Grund sei, sich darauf auszuruhen, so Badenschier. „Wichtig ist es, dass Arbeit und Familie miteinander vereinbar sind“, ergänzte Angela Preuß vom Senior-Experten-Service. Vor zehn Jahren habe sich Preuß, damals noch bei der IHK, mit für das Bündnis eingesetzt, um Schwerin attraktiver zu machen. „Übrigens war bei den Vorbereitungstreffen auch eine junge Schwerinerin dabei: Manuela Schwesig“, erzählt Preuß.

Neben Lob und Kritik gab es auch zahlreiche Wünsche für noch mehr Familienfreundlichkeit in der Landeshauptstadt. In einer offenen Runde stellten die kleinen Gruppen ihre Ergebnisse vor: So sollten mehr Betriebe auf die besonderen Anforderungen von Familien achten und die Verwaltungsdauer insbesondere für junge Familien gesenkt werden. „Wir versuchen, so viel wie möglich davon umzusetzen“, versprach Badenschier.

zur Startseite

von
erstellt am 20.Mär.2017 | 08:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen