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Zeitung für die Landeshauptstadt

28. September 2016 | 22:31 Uhr

Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft : Wohnungen mit Seeblick

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die SWG hat in der Weststadt den Grundstein für 42 Wohnungen gelegt, von denen fast die Hälfte schon vermietet sind

Edeltraud und Harry Pleß freuen sich schon auf ihre neue Wohnung in der Weststadt. Eigentlich wollten sie in Neu Zippendorf bleiben, doch dem Ehemann fällt das Laufen schwer. „Wir brauchten unbedingt eine Wohnung mit Aufzug.“ Und Edeltraud Pleß ergänzt: „Wir sind schon voller Vorfreude.“

Doch erst Ende nächsten Jahres werden die Pleßens in eines der neuen Häuser in der Leonard-Frank-Straße einziehen können. Denn gestern war erst einmal Grundsteinlegung.

Seit 2013 lag das knapp zwei Hektar große Gelände in der Leonhard-Frank–Straße brach. Seit August vergangenen Jahres liefen die Erschließungsarbeiten. Dort, wo einst der Firmensitz der Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft war, entsteht ein neues Wohnquartier.

Vier Wohnhäuser mit insgesamt 60 Wohnungen werden in zwei Bauabschnitten errichtet. Wenn alles wie geplant läuft, können Ende 2017 die ersten Mieter in die barrierefreien Zwei- und Drei-Raum-Wohnungen mit Blick über den Lankower See einziehen. Wärme kommt über eine Fußbodenheizung. Die Fenster werden bodentief sein, die Bäder mit Wanne und Dusche ausgestattet. Zu jeder Wohnung gehört ein Stellplatz in der Tiefgarage. „Wegen der hochwertigen Ausstattung befinden wir uns hier auch in einem höheren Preissegment“, sagt SWG-Vorstandsvorsitzende Margitta Schumann. Durchschnittlich neun Euro soll der Quadratmeter an Miete kosten.

„Derzeit sind schon 20 der 42 Wohnungen im ersten Bauabschnitt fest reserviert“, erklärt Margitta Schumann. Vor allem bei Weststadtbewohnern seien die Wohnungen begehrt. „Wir freuen uns, dass wir gerade in unserem ,Stammgebiet’ vor allem für unsere dort schon wohnenden Mieter dieses attraktive Angebot machen können.“

Derzeit ist die Tiefgarage schon fast fertig. Eines von drei Stadthäusern ist bereits im Bau. Doch die SWG hatte sich gewünscht, schon früher anfangen zu können. „Die Baugenehmigung hat uns viel Geduld abverlangt“, so die SWG-Chefin. Die Stadt hatte besondere Wünsche in Bezug auf den Bebauungsplan, dann forderte die Feuerwehr Änderungen. Da hätte die Stadt auch flexibler sein können, sagte eine Fachfrau, und die Baugenehmigung mit Auflagen erteilen können.

Die Leonard-Frank-Straße ist vorerst das letzte Bauvorhaben der SWG. Als nächstes kauft sie zwei Stadthäuser im Anne-Frank-Karree, um die Wohnungen zu vermieten.

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erstellt am 15.Sep.2016 | 16:00 Uhr

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