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Zeitung für die Landeshauptstadt

09. Dezember 2016 | 10:46 Uhr

Straßenbau in Schwerin : Wittenburger wird dicht gemacht

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Zwischen Reiferbahn und Lübecker Straße beginnen am 1. November die Bauarbeiten. Anwohner können sich heute informieren

Am Wittenburger Berg wird es ernst. Am 1. November beginnen die Bauarbeiten zwischen der Reiferbahn und der Lübecker Straße. Spätestens am 28. Juli 2017 soll der Verkehr wieder rollen. Heute Abend werden die Anwohner von 19 Uhr an im Stadtkrug über das Bauvorhaben informiert.

Autofahrer werden sich durch die Arbeiten auf eine völlig neue Verkehrsführung einstellen müssen. Die Lübecker Straße wird an der Einmündung zur Wittenburger zur Sackgasse. Sie kann aber in beide Richtungen befahren werden, eine Wendemöglichkeit besteht am Durchgang zum Klöersgang.

Die Zufahrt zur Reiferbahn kann vorerst über die Wittenburger „von oben“ her erfolgen. „Irgendwann werden wir aber diese Zufahrt für etwa zehn Wochen sperren müssen“, sagt Jörg Zimmermann vom Planungsbüro ICN. „Dann wird die Einmündung Reiferbahn/Wittenburger Straße gemacht.“

Probleme wird es für parkplatzsuchende Autofahrer geben. Denn in der Lübecker Straße wird es ein absolutes Halteverbot geben. Und die Stellplätze vor dem oberen Eingang des Schlosspark-Centers sind nicht erreichbar. „Wir haben jetzt etwa 30 Stellplätze in der Friedensstraße und einige wenige auf der Reiferbahn“, sagt Carsten Bierstedt vom städtischen Verkehrsmanagement. „Die bleiben während der Bauzeit erhalten. Der Knackpunkt: Die neue Baustelle wird am 1. November eingerichtet, die weiter oben bereits laufenden Arbeiten in der Wittenburger enden aber erst am 2. Dezember, so dass in diesen vier Wochen in der Wittenburger eine ganze Reihe an Stellplätzen noch nicht wieder zur Verfügung steht. Für Geld gibt es allerdings Ausweichmöglichkeiten. Denn: „Vis-a-vis vom Stadthaus am Packhof bieten wir Mietstellplätze an“, sagt Bierstedt.

Während der Bauarbeiten ist die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge jederzeit gewährleistet, betont Planer Zimmermann. „Auch die Müllabfuhr ist organisiert. Die Baufirma wird die Tonnen am Abfuhrtag von den Haustüren zu Sammelplätzen bringen.“

Geht es um Umzüge oder notwendige Handwerkerarbeiten in den Häusern an der Baustelle, so werde es immer eine Lösung geben, sagt Hugo Klöbzig. Er ist der „Kümmerer“ für die Anlieger. Wer fragen oder Probleme hat, erreicht den Baustellenmanager in seinem Büro in der Wittenburger Straße 33/35 oder per Telefon 0151/55043424. „Einen Kummerbriefkasten gibt es auch schon am Büro“, sagt Klöbzig.

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erstellt am 19.Okt.2016 | 21:00 Uhr

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