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Strassenverkehr Schwerin : Wittenburger soll sicherer werden

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Lokalpolitiker fordern zusätzliche Tempo-30-Hinweise auf der Fahrbahn und eine strikte Regelung für Links- und Rechtsabbieger auf der Obotritenring-Kreuzung

„Die aktuelle Situation ist für alle Verkehrsteilnehmer gefährlich, besonders aber für Fußgänger“, sagt Joachim Pötter vom Ortsbeirat der Paulsstadt. Wie die anderen Mitglieder des Beirats sorgt sich der Schweriner um die Sicherheit in der Wittenburger Straße und an der Kreuzung zum Obotritenring. Gemeinsam mit Baudezernent Bernd Nottebaum und Jana Symank von der Verkehrsbehörde nahmen die Lokalpolitiker nun die Gefahrenstellen in Augenschein und diskutierten mögliche Lösungen.

Bei der Kreuzung zum Obotritenring sei das Problem eine fehlende Regelung für Linksabbieger, die aus der Stadt kommen, und Rechtsabbieger, die von der Kongresshalle kommen, erklärt Thomas Hartmann. „Bei jeder Ampelphase müssen die Linksabbieger erst abwarten, wie sich die Rechtsabbieger einordnen. Deswegen kommen pro Ampelphase nur wenige Autos durch“, erläutert der Vorsitzende des Ortsbeirates. „Würde jeder auf seiner Spur bleiben, gäbe es dieses Problem nicht.“ Der Vorschlag, eine entsprechende Markierung auf der Fahrbahn anzubringen, stößt bei Baudezernent Nottebaum und Verkehrsexpertin Symank auf Zustimmung. Beide würden sich des Vorschlags annehmen und einer entsprechenden Prüfung unterziehen. „Wenn das realisierbar ist, dann wären wir gerne dazu bereit, es auch in die Tat umzusetzen“, so Nottebaum.

Die Kreuzung zum Obotritenring ist nach Ansicht des Ortsbeirats der Paulsstadt aber nicht das einzige Problem: „Die Wittenburger Straße ist eine Tempo-30-Zone. Viele Autofahrer wissen das aber gar nicht“, sagt Stephan Haring. Das läge zum einen an der Breite der Straße, zum anderen an fehlenden optischen Hinweisen: Zwar gäbe es das entsprechende 30er-Zonen-Schild, doch mehr auch nicht. Abhilfe könnte nach Meinung der Beiratsmitglieder bereits eine Tempo-30-Markierung auf der Fahrbahn schaffen. Ein Vorschlag, der bei den beiden Gästen ankommt. „Das leuchtet ein. Ein direktes Versprechen kann ich jetzt natürlich nicht machen, aber auch diesen Vorschlag werden wir prüfen“, so der stellvertretende Oberbürgermeister.

Bei der anschließenden Sitzung im Café Ulrike interessierten sich Ratsmitglieder und Anwohner gleichwohl für die Bauarbeiten am unteren Ende der Wittenburger Straße. Auf die Frage, wann die Bauarbeiten endlich abgeschlossen seien, hielt Nottebaum eine klare Antwort bereit: „Wir haben im Winter einige Zeit verloren. Nun versuchen wir allerdings, die Arbeiten Hand in Hand so schnell wie möglich abzuschließen.“ Am Freitag, 28. Juli, soll alles fertig sein, versprach der Baudezernent.

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erstellt am 20.Apr.2017 | 21:00 Uhr

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