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Zeitung für die Landeshauptstadt

09. Dezember 2016 | 16:27 Uhr

Lewitz-Kieker : Wellness und neue Technik für „Albert“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ausflugsschiff startet mit mehr Angeboten ins 10. Jahr

Auf die Frage, darfs ein bisschen mehr sein, würde Horst Brügmann ohne zu zögern laut und deutlich mit Ja antworten. Gern hätte der Kapitän des Lewitz-Kiekers „Albert“ die eine oder andere Tour mehr auf der Stör gemacht. Nicht einmal ist er in diesem Jahr für eine Grünkohl-Fahrt mit seinem Schiff von Plate aus in See gestochen. Auch die „Indian Summer-Tour“ wurde mangels Beteiligung gestrichen, ebenso wie die Vogelzug-Tour. „Das ist sehr schade. Im Herbst ist hier ein Farbenspiel zu bestaunen, das kann man auf keiner Leinwand zaubern – das muss man sehen.“ Der Kapitän der „Albert“ kennt sein Revier. Auch im kommenden Jahr möchte er die Lewitz den Einheimischen und Gästen näherbringen. Zu den traditionellen Bootstouren wie der Hirschbrunft-, der Gänse- und der Bibertour soll es dann auch noch geführte Angeltouren geben. „Und selbstverständlich sind wir wieder bei den Tüffelwochen mit von der Partie sowie für Geburtstage und Familienfeiern buchbar“, schiebt Brügmann hinterher. Ersten Anmeldungen für Fahrten in die Lewitz 2017 sind bereits bei Karen Lange in der Lewitz-Information eingegangen.

Vorerst hat „Albert“ aber Pause. „Jetzt macht er den wohlverdienten Winterschlaf“, sagt Brügmann und schließt die Plane. Das Schiff bleibt zwar im Plater Heimathafen, aber ganz so ruhig wird es auf dem Lewitz-Kieker bis zum Start am 1. Mai 2017 nicht bleiben.

Die Gemeinde Plate hat 5000 Euro für Reparaturen am Schiff eingeplant. Auch ein neues Echolot werde es geben. „Und eine neue Sprechanlage bekommen wir auch“, ergänzt Horst Brügmann. Hinzu kämen die regulären Motor-Arbeiten, ein bisschen neue Farbe und der turnusmäßige Ölwechsel. „Hier gibt es immer etwas zu tun“, sagt der Kapitän und streicht am Schiffsverdeck entlang. Im kommenden Jahr feiert der Lewitz-Kieker sein zehnjähriges Bestehen und aus diesem Grund, so Horst Brügmann, werde es noch einige Überraschungen geben. Und insgeheim hofft der Kapitän auch noch auf ein weiteres Geschenk von der Gemeinde Plate: einen zweiten Steg in Richtung Lewitz. Bislang sei es immer etwas kompliziert mit dem Anlegen. „Die Kommune hat bereits zugestimmt und Fördermittel beantragt. Das muss jetzt nur noch klappen, dann kann es losgehen“, sagt der Plater und hält demonstrativ die gedrückten Daumen nach oben.

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erstellt am 27.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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