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Zeitung für die Landeshauptstadt

04. Dezember 2016 | 02:59 Uhr

Schlossgarten Schwerin : Wege im Park werden saniert

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Gesperrt für Fußgänger und Radler: Knüppeldamm und Trasse unterhalb der Freilichtbühne bekommen neue Granddecke

Kennen Sie eigentlich den Knüppeldamm? Bestimmt sind Sie dort schon einmal entlanggeschlendert, vielleicht ohne zu wissen, wie der Weg heißt. „Die Abkürzung“ nennt ihn denn auch Dietmar Braune vom Betrieb für Bau und Liegenschaften, wenn er beschreiben will, wo gerade im Schlossgarten gebaut wird. Der Knüppeldamm, der kurze Weg direkt am See mit der idyllischen Holzbrücke, macht den Anfang einer kleinen Reihe von Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen, die aber einige Schweriner betreffen. Vor allem Radfahrer und die Baumfreunde müssen in den nächsten Wochen stark sein – denn auch einer alten Eiche wird es noch in diesem Jahr an den Kragen gehen.

Oberthema der aktuellen Arbeiten: Sanierung der verschlissenen Pfade. „Vor der Bundesgartenschau, also im Jahr 2008, haben wir die Wege zuletzt angefasst“, sagt Braune. „Inzwischen sind die Decken nicht mehr perfekt, der Grand ist an vielen Stellen abgetragen, das Profil ist nicht mehr so, wie es sein sollte. Es bilden sich deshalb Pfützen auf den Wegen, wo eigentlich das Wasser zur Seite ablaufen sollte.“ Ausgleichs- und Tragschicht werden jetzt neu aufgebracht, dabei wird auf das nötige Dachgefälle geachtet. Die neue wassergebundene Granddecke soll dann gut zehn Jahre halten.

Nach der Vollsperrung des Knüppeldamms kommt die Trasse unterhalb von Freilichtbühne und Kaskaden dran. Sie ist einer der Hauptwege für Fahrradfahrer im Schlossgarten, die auf den kleineren Wegen absteigen und schieben müssen. Etwa zwei Wochen werde die Sperrung in diesem Bereich dauern, so Braune. Er bittet die Radler, sich darauf einzustellen und notfalls über den Schleifmühlenweg auszuweichen.

Wenn auch hier Granddecke und Wölbung erneuert sind, würden noch vor Jahresende verschiedene Bäume beschnitten und auch gefällt. Einige Erlen seien extrem geschädigt und daher nicht mehr verkehrssicher. Eine stattliche, aber abgestorbene Eiche werde ebenfalls der Säge zum Opfer fallen.

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erstellt am 08.Nov.2016 | 05:00 Uhr

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