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Zeitung für die Landeshauptstadt

11. Dezember 2016 | 09:03 Uhr

Neu: Tagespflege in Leezen : Vom Einkaufs- zum Pflegezentrum

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Sozialstation Manke eröffnet auf dem Areal neben dem Leezener Schloss die Tagespflege „Zeitperle“ / Heute stehen alle Türen offen

Bevor Anfang nächster Woche erstmals die regulären Gäste in die Tagespflege „Zeitperle“ nach Leezen kommen, werden heute von 9 bis 17 Uhr Interessierte und Schaulustige erwartet. Geschäftsführerin Dagmar-Dolores Manke und ihr Team wollen zeigen, was sie aus Lager- und Verkaufsräumen des ehemaligen Norma-Marktes im Dorfzentrum gemacht haben. „Ich bin überwältigt, was aus diesen Räumen geworden ist“, sagt Gabi Brosch, Pflegedienstleiterin der Sozialstation Manke.

Denn aus den einst abgedunkelten Flächen ist auf knapp 400 Quadratmetern ein lichtdurchfluteter, durchgängiger Wohnbereich geworden. Gemeinschaftsküche, Wohnzimmer, Ruhezone und auch Terrasse gehen ineinander über. Alles ist barrierefrei und auch so gestaltet, das keiner aneckt – also jeder bequem im Rollstuhl oder mit Rollator durchkommt. „Hier werden sich unsere 25 Tagesgäste wohlfühlen“, ist Dagmar-Dolores Manke überzeugt. Die 61-Jährige selbst hat Ideen zur Raumgestaltung beigesteuert. „Ich hatte mich schon seit Monaten nach geeigneten Räumen umgeschaut, bevor ich hier in Leezen fündig wurde“, erzählt Manke. Selbst die Vermieter seien zuerst skeptisch gewesen. Doch dann haben sie es möglich gemacht, dass der erste Entwurf von Dagmar-Dolores Manke unter ihrer Mithilfe umgesetzt werden konnte. „Natürlich ist immer bis zum letzten Tag viel zu tun, doch nächste Woche geht es los“, betont die Geschäftsführerin. Beim Malern, Einräumen und Putzen packten die Familie und die Mitarbeiter des Sozialstation mit an. „Sonst hätten wir das nicht geschafft“, bedankt sich Dagmar-Dolores Manke.

Die Idee, zusätzlich zur Schweriner Sozialstation mit 18 Mitarbeitern und etwa 120 Kunden, eine Tagespflege einzurichten, brachte eine neue Mitarbeiterin vor gut einem Jahr mit. Denn nachdem der Pflegedienst morgens durch ist, bleiben viele Senioren allein in ihren Wohnungen. „Der Bedarf bei der Tagespflege ist enorm“, berichtet die Kritzowerin. „Wir hatten 45 Anfragen für unsere 25 Plätze.“ Sechs Mitarbeiter werden sich um diese Gäste kümmern. Vor allem Kunden der Schweriner Sozialstation werden die Tagespflege in Leezen besuchen, andere Gäste sind willkommen. Dagmar-Dolores Manke sieht die neue Tagespflege auch nicht als Konkurrenz zur bestehenden der Johanniter in Leezen.

Zudem passt die Tagespflege ins Dorfzentrum, findet Bürgermeister Gerhard Förster. Denn aus dem einstigen Einkaufsareal ist nach dem Norma-Umzug ein Gesundheitszentrum geworden. Sparkasse, Café und Getränkemarkt gibt es nach wie vor. Aber mit der Arztpraxis, Apotheke, Pflegedienst der Johanniter und Sanitätshaus dominieren hier inzwischen die Angebote aus der Gesundheitsbranche.

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erstellt am 30.Sep.2016 | 12:00 Uhr

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