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Sicherheit in Schwerin : Videoüberwachung: Testlauf auf dem Marienplatz

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Innenministerium will Erfahrungen für weitere Projekte nutzen

Die Landesregierung sieht in der geplanten Videoüberwachung des Marienplatzes „im engeren Sinne“ kein Pilotprojekt für weitere Bildüberwachungen in MV. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Landtag hervor. Jede mögliche weitere Kontrolle öffentlicher Plätze per Kamera müsse „in Abhängigkeit örtlicher, einsatztaktischer und haushälterischer Gegebenheiten sowie unter Berücksichtigung der jeweiligen Beteiligten“ beurteilt werden, heißt es. Sehr wohl könnten die Erfahrungen aus Schwerin aber für künftige Projekte genutzt werden. So sei im Zuständigkeitsbereich der Landespolizei bisher noch keine „langfristig angelegte Bildüberwachungsmaßnahme“ durchgeführt worden, teilt das Innenministerium mit. Aus Sicht des Ministeriums stellt der Marienplatz „einen Kriminalitätsschwerpunkt“ dar, wodurch die Videoüberwachung auch gerechtfertigt sei.

Weil es für die Anschaffung der Kameras eine öffentliche Ausschreibung gibt, kann die Bildüberwachung auf dem Marienplatz frühestens im Sommer beginnen (SVZ berichtete). Die Ausgaben für die Vorbereitung der Kamerastandorte sowie für die wissenschaftliche Auswertung der halbjährigen Testphase übernehme die Stadt, heißt es in der Antwort des Innenministeriums. „Alle anderen Kosten trägt das Land.“

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erstellt am 15.Mär.2017 | 20:45 Uhr

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