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Zeitung für die Landeshauptstadt

09. Dezember 2016 | 01:05 Uhr

Treffpunkt für Neu-Schweriner : Verabredung im World Wide Web

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Neu-Schweriner nutzen soziale Netzwerke, um sich über Veranstaltungen in der Landeshauptstadt auszutauschen und dort zu treffen

Viele junge Mensche sind täglich im Internet unterwegs und verbringen zahllose Stunden in sozialen Netzwerken. In bestimmten Gruppen tauschen sich Nutzer über verschiedenste Themen aus. Egal ob Sport oder Politik – für alles gibt es eine Gruppe. Auch viele Neu-Schweriner haben sich in einer Facebook-Gruppe vernetzt: „Neu in Schwerin“ heißt die virtuelle Gemeinschaft, die Zugezogenen das Einleben in der Landeshauptstadt erleichtern soll. Aktuell zählt die Gruppe fast 250 Mitglieder zählt. Doch wie funktioniert der anonyme Kontakt im Internet eigentlich?

„Die Gruppe existiert bereits seit 2010. Damals war ich noch bei Studi-VZ aktiv, einem anderen sozialen Netzwerk, das es mittlerweile nicht mehr gib. Ganz am Anfang waren wir zwölf Mitglieder“, erzählt Stefanie Neumann. Sie hatte die entsprechende Gruppe dann auch bei Facebook gegründet und ist Administratorin. Neumann hat die Aufgabe als „Gruppenmama“ aber vor kurzem an zwei andere Mitglieder abgegeben – sie ist nämlich schwanger und wird „richtige“ Mutter. Mitglied der Facebook-Gruppe will sie trotzdem bleiben. „Es ist ja interessant, was den neuen Schweriner an ihrer neuen Heimat gefällt“, sagt sie.

Nicht nur gemeinsame Kneipenabende und Freundschaften seien laut der 33-Jährigen seit der Gründung vor sechs Jahren aus der virtuellen Gemeinschaft resultiert: Auch Liebesgeschichten sind aus dem Zusammenschluss von Neubürgern der Landeshauptstadt hervorgegangen. „Ein Paar hat sich über den Stammtisch gefunden. Sie wohnen mittlerweile zwar nicht mehr in Schwerin, aber ich weiß, dass eine Hochzeit geplant ist“, erzählt Neumann. Und sogar eine neue virtuelle Gemeinschaft mit dem Namen „Spieleabende in Schwerin“ sei aus der aktuellen Gruppe hervorgegangen.

Wichtig ist der „Gruppenmama“ aber, dass die Facebook-Gemeinschaft nur der erste Anlaufpunkt für Zugezogene ist: „Es ist wichtig, dass das Kennenlernen nicht ausschließlich auf dieser Plattform stattfindet. Die Mitglieder sollen sich auch ,in echt’ und in Farbe treffen.“ Treffpunkte und Ausflugsziele gäbe es in Schwerin dafür ja bekanntermaßen genug.


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erstellt am 18.Okt.2016 | 09:00 Uhr

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