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Zeitung für die Landeshauptstadt

03. Dezember 2016 | 20:46 Uhr

Nachbarn in Schwerin : SWG baut neuen Treff

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Im nächsten Frühjahr haben die Weststädter wieder eine Anlaufstelle für Beratung und gesellige Nachmittage

Kurz nach Ostern kam das Aus für den alten Nachbarschaftstreff der Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft in der Weststadt. „Es gab so viele baurechtliche Probleme, dass wir uns für einen Neubau entschieden haben“, sagt SWG-Vorstandsvorsitzende Margitta Schumann. 18 Jahre lang hatte das Provisorium gute Dienste geleistet, nun gäbe es eine neue, zukunftstaugliche Lösung, sagt Schumann. Der Hochbau ist in der Lessingstraße 26a schon gut zu erkennen. Von April an soll der Treff genutzt werden.

Insgesamt 200 Quadratmeter Fläche werden dann zur Verfügung stehen – deutlich mehr als im Vorgängerbau. „Das bietet uns die Möglichkeit, Veranstaltungen mit bis zu 90 Gästen durchzuführen“, erklärt SWG-Vorstand Guido Müller. Der Neubau sei barrierefrei, erhalte einen Außenbereich mit Sitzmöglichkeiten und werde in bewährter Weise vom Verein Hand in Hand betrieben.

Damit hat die Wohnungsbaugenossenschaft – mit knapp 10 000 Mietern der zweitgrößte Vermieter der Stadt – künftig wieder acht Nachbarschaftstreffs. Sechs werden vom Verein Hand in Hand betrieben, die Treffs in der Lise-Meitner- und in der Friesenstraße von der Arbeiterwohlfahrt.

Die Nachbarschaftstreffs sind die tragenden Säulen des Vereins Hand in Hand. Jahr für Jahr besuchen bis zu 18 000 Schweriner die dort vom Verein und ehrenamtlichen Mitstreitern angebotenen Veranstaltungen. Mit Yoga, Seniorensport, Mal-AG, Wandergruppe, gemeinsamem Frühstück, Spielnachmittag, Skatturnier oder Gedächtnistraining füllen die Besucher ihre Freizeit aus. Ausflüge ins Kino, Solebad oder Theater bringen Abwechslung in den Alltag vieler älterer Menschen. Unkompliziert finden die Bewohner der Stadtteile in den Treffs zueinander.

Die meisten Nachbarschaftstreffs sind offen für alle Bewohner des jeweiligen Quartiers, gleich, ob sie SWG-Mieter sind oder nicht. Ganz nach dem Grundsatz, wenn sich die Nachbarn wohl fühlen, dann geht es auch den Genossenschaftsmitgliedern gut. So hat es der Verein Hand in Hand geschafft, dass auch in den großen Wohngebieten viele Anwohner wieder sagen können, „nebenan ist es schön“.

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erstellt am 15.Okt.2016 | 12:00 Uhr

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