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Zeitung für die Landeshauptstadt

04. Dezember 2016 | 21:24 Uhr

Gewalt am Marienplatz : Schweriner Politik will Lösungen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Sondersitzung soll nun Lösungen aufzeigen

Mit den gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Schweriner Innenstadt wird sich jetzt auch die Politik beschäftigen. Der Vorsitzende des Ordnungsausschusses der Stadtvertretung, Manfred Strauß von den Unabhängigen Bürgern, hat für kommenden Mittwoch, 12. Oktober, eine Sondersitzung des Ausschusses einberufen. Dort sollen der zuständige Dezernent und ein Vertreter der Polizei den Mitgliedern Rede und Antwort stehen. „Wir wollen wissen, welche konkreten Vorkommnisse es bislang gab und zudem mit entscheiden, welche wirksamen Schritte eingeleitet werden können. Die jetzige Situation ist unbefriedigend. Ausländerbehörde, Polizei und Stadtverwaltung müssen die Lage endlich in den Griff kriegen“, sagte Strauß.

Die Zustände insbesondere auf dem Marienplatz seien für viele Schweriner besorgniserregend, erklärte der Fraktionschef der Unabhängigen Bürger, Silvio Horn, gerade auch nach den jüngsten Vorfällen am Wochenende, bei denen Deutschen und Ausländer aneinander geraten waren (SVZ berichtete). „Mittlerweile müssen wir fast täglich zur Kenntnis nehmen, dass auf dem Platz geprügelt, gepöbelt, gehetzt oder in sonstiger Weise die öffentliche Sicherheit gefährdet wird. Wir haben momentan leider den Eindruck, dass die bislang eingeleiteten Schritte von Polizei und Stadtverwaltung nichts bewirken“, so Horn.

Die Sicherheitslage in der Schweriner City war gestern auch Thema einer Beratung im Innenministerium. „Es wurden Gespräche über weitere Maßnahmen geführt“, sagte Schwerins Polizeisprecher Steffen Salow. Zugleich kündigte er an, dass die Polizei an ihrem Konzept einer verstärkten Präsenz in der Innenstadt festhalten werde.

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erstellt am 04.Okt.2016 | 21:00 Uhr

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