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Zeitung für die Landeshauptstadt

02. Dezember 2016 | 19:07 Uhr

Tüffelwochen in der Lewitz : Schmaus für Augen, Ohren und Gaumen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Tüffelwochen enden mit einem Bauernmarkt in Plate

Seit Wochen dreht sich in der Lewitz alles um die tolle Knolle: Es waren die Tüffelwochen, die Gastronomen, Hofladenbesitzer, Vereine, Touristiker und auch viele Ehrenamtliche in Atem gehalten haben. Am Sonnabend gab es in Plate den krönenden Abschluss: ein Bauernmarkt vor der Pfarrscheune. Aber nicht nur das: „Es gibt Musik, Kunst und natürlich Kartoffeln in vielen Formen und Geschmacksrichtungen“, sagte die Netzwerk-Koordinatorin für die Lewitz-Region Karen Lange. Bei ihr liefen wieder die organisatorischen Fäden zusammen. „Aber ohne meine vielen fließigen Helfer hätte ich es auch diesmal nicht geschafft“, betonte sie.

Und dazu gehörten unter anderem die Banzkower Kartoffelmaus Marianne Böthfüer und die Banzkower Gästeführerin Helga Junewitz. Sie kümmerten sich um die Tüffel-Verkostung für die Wahl der diesjährigen Lewitz-Kartoffel. „Für mich ist es ganz klar A. Die ist fest, kräftig im Geschmack, aber auch etwas lieblich“, erklärte Elke Wehmer. Dieses Urteil gaben auch weitere 402 Tester von insgesamt 789 ab. Somit war die „Goldmarie“ die Gewinnerin. Zur Wahl standen zudem die Züchtungen „Solo“, „Almonda“ und „Glorietta“.

Bei den Damen der Mirower Sprüttendörpschaft drehte sich jedoch alles um die mehlige „Adretta“. Gefühlt unendlich war die Schlange am Wagen der Kartoffelpuffer-Bäckerinnen lang. Auf alten Holzkohleherden wurden die frisch vor den Gästen angerührten Puffer gebacken. „Und es dauert eben, bis sie leicht braun und knusprig sind. Acht bis zehn Minuten sind es schon“, sagte Evi Schenk. Zusammen mit ihren Kolleginnen hat sie am Sonnabend mehr als 80 Kilo Kartoffeln verarbeitet. Neben dem geschmacklichen Vergnügen gab es am an der Pfarrscheune auch ordentlich was auf die Ohren. So sangen und spielten nicht nur die Band „Betreute Rockmusik“ und „De Preusch“, auch die Hortkinder der Plater Kita hatten etwas einstudiert: Ein neues Lewitzlied. Es war so zu sagen eine Premiere im doppelten Sinn. Den Besuchern gefiel so nicht nur, was sie sahen und aßen, sondern auch hörten.

Viel Applaus gab es auch für die nächsten Ausrichter des Bauernmarktes zum Abschluss der Tüffelwochen 2017. Die Gemeinde Tramm hat sich beworben und den Zuschlag bekommen. Symbolisch wurde der Kartoffel-Staffelstab für Bürgermeister Manfred von Walsleben übergeben.

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erstellt am 01.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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