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Marienplatzgalerie Schwerin : Schlägerei endet mit Schnittwunde

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Deutsche und Zuwanderer gerieten in der Marienplatzgalerie aneinander

Erneute Auseinandersetzung in der Marienplatzgalerie: Am frühen Abend sind am Donnerstag zwei deutsche Männer mit zwei Personen mit Migrationshintergrund aneinander geraten. Nach einer Rempelei entbrannte eine Schlägerei, so die Polizei. Die deutschen Männer sind mit Prellungen und Schwellungen sowie einer Schnittwunde am Arm ins Krankenhaus gekommen. Einer der beiden Migranten wurde von der Polizei mit auf das Revier genommen, um den Sachverhalt und die Identität zu klären. Der andere Mann konnte unerkannt den Tatort verlassen. Die Kripo ermittelt.

Nicht zum ersten Mal ist es in der Schweriner Innenstadt zu gewalttätigen Streitigkeiten zwischen Deutschen und Zuwanderern sowie unter Migranten gekommen. Seit Sommer vergangenen Jahres musste die Polizei bereits mehrfach ausrücken, um Prügeleien aufzulösen. Tatort war meist der Marienplatz. Der bislang schlimmste Vorfall ereignete sich Ende Januar dieses Jahres. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot aus, weil es zu einer Massenschlägerei gekommen war. Am Lobedanzgang in der Nähe des Schlosspark-Centers waren knapp 30 Beteiligte mit Fäusten, Tritten, aber auch mit Stangen aufeinander losgegangen.

Als Reaktion auf die zunehmende Gewalt plant die Stadt die Videoüberwachung am Marienplatz testweise auszuweiten. Diese kann aber erst frühestens im Sommer beginnen. Der Grund: Für die Anschaffung der Kameras ist eine öffentliche Ausschreibung erforderlich. Die Ausgaben für die Vorbereitung der Kamerastandorte sowie für die wissenschaftliche Auswertung der halbjährigen Testphase übernehme die Stadt, so das Innenministerium. „Alle anderen Kosten trägt das Land.“

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erstellt am 16.Mär.2017 | 21:00 Uhr

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