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Zeitung für die Landeshauptstadt

06. Dezember 2016 | 15:00 Uhr

Trebbower See : Rastplatz auf dem Wasser

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Steg am Trebbower See lädt Wanderer zum Verweilen ein

Beim Wandern um den Trebbower See können Naturfreunde jetzt eine Pause nicht nur am, sondern sogar auf dem Wasser einlegen – ohne dabei nass zu werden: An der alten Badestelle von Klein Trebbow errichteten Fachleute der Zickhusener Firma Babbel einen Steg. „Das ist kein Badesteg, sondern ein Ort zum Verweilen“, betont Bürgermeister Holger Bannuscher bei der Übergabe. Von der Plattform aus bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf das etwa 24 Hektar große Gewässer. Zwei Holzbänke laden zum Verweilen ein. Die bestehen ebenso wie das Geländer an einer Kante aus Lärchenholz. „Das verrottet nicht so schnell“, betont Stegbauer Fred Babbel. Und diese Aussage gilt erst recht für den Großteil des Steges. Denn die 50 Quadratmeter große Plattform besteht aus Kunststoff . „Aus Bohlen aus Recyclingmaterial“, wie Babbel erläutert. Und die ganze Konstruktion steht auf 16 Metallpfählen. Jeder einzelne Pfahl musste 14 Meter tief in den Untergrund gerammt werden. Denn der Trebbower See ist verschlammt.

Bürgermeister Holger Bannuscher freut sich über den Steg, den fünf Bauarbeiter der Zickhusener Firma in nur knapp sechs Wochen errichtet haben. „Das ging jetzt alles ganz zügig“, fügt das Gemeindeoberhaupt an. „Aber es war ein langer Weg, bis wir dieses Projekt umsetzten konnten.“ Schon vor Jahren reifte in der Gemeindevertretung die Idee heran, den Trebbower See mit einem Rundkurs für Wanderer und Erholungssuchende attraktiver zu gestalten. Die alte Badestelle zwischen Schloss und Aubachabfluss sollte dabei einbezogen werden. „Aber es ist keine Badeanstalt“, beton der Bürgermeister. Denn den Badebetrieb abzusichern, das kann sich die Gemeinde Klein Trebbow nicht leisten. Zudem fiel es schon schwer, das Geld für den Steg zusammenzubekommen. Der kostet unterm Strich etwas mehr als 60  000 Euro. „Zum Glück kommt der größte Teil aus europäischen Leader-Mitteln für die Schaalseeregion“, fügt Bannuscher an.

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erstellt am 20.Okt.2016 | 16:00 Uhr

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