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Zeitung für die Landeshauptstadt

02. Dezember 2016 | 21:10 Uhr

Pampow investiert : Parkplatz für die Pendler

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Gemeinde Pampow nimmt Geld in die Hand und sucht Hilfe beim Land für mehr Ordnung in Schwerin Süd

Das wilde Parken an der Schweriner Straße in Richtung Bahnhaltestelle Schwerin Süd soll bald ein Ende haben. Vor einem Jahr hat Pampows Bürgermeister Hartwig Schulz das Dilemma der wilden Parkerei bereits bemängelt. „Es ist den Leuten gar nicht zu verdenken. Die Pendler müssen ihre Autos ja irgendwo abstellen“, sagt das Gemeindeoberhaupt und schiebt hinterher: „Schön ist es aber nicht, so wie das jetzt läuft.“ Zwar sei eine Standspur neben der Fahrbahn bituminiert worden, doch für die vielen Autos reiche der kurze Abschnitt nicht aus. Mehr als 40 Wagen hat Schulz des Öfteren dort gezählt. „Da muss ein ordentlicher Pendlerparkplatz hin. Wir denken da so an etwa 90 Stellplätze und auch Busparktaschen sowie Fahrradständer“, sagt Hartwig Schulz.

Die ersten Planungen zum Projekt laufen und in den nächsten Tagen würden die Fördermittelanträge ans Innenministerium geschickt. „Wir haben eine mündliche Zusage für 75 Prozent Förderung vom Land und 15 Prozent von der Metropolregion Hamburg“, sagt Schulz und hofft, dass den Worten auch Taten folgen. Immerhin würde die Gemeinde gern im kommenden Frühjahr mit den Arbeiten beginnen.

Den Grundstein hat die Kommune bereits gelegt. „Wir mussten Land kaufen. 6000 Quadratmeter direkt an der Bahnhaltestelle Schwerin Süd – allerdings auf Pampower Seite“, betont Schulz. Die Gemeinde musste das Land von einer Erbengemeinschaft erwerben. „Keine einfache Sache“, sagt er und winkt ab. Mehr Worte möchte der Bürgermeister dazu nicht verlieren. Viel mehr ist er zu Scherzen aufgelegt. „Wenn alles fertig ist, dann sollte die Bahn den Namen der Station überdenken“, sagt Schulz mit einem Augenzwinkern und moniert die fehlende Beteiligung von der Stadt Schwerin und der Deutschen Bahn. „Wir müssen das Projekt ganz allein durchziehen und auch finanzieren. Die Bahn stellt lediglich Anforderungen“, erklärt er. Wie viel Geld die Gemeinde unterm Strich in die Hand nehmen muss, weiß Schulz noch nicht. „Nicht wenig haben wir bereits für den Flächenankauf bezahlt. Also sind die fehlenden zehn Prozent quasi geleistet“, schiebt er hinterher.

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erstellt am 01.Nov.2016 | 21:00 Uhr

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