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Zeitung für die Landeshauptstadt

11. Dezember 2016 | 07:08 Uhr

Schweriner Wohngebiete : Neumühle wächst weiter

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Gute Lage, gute Infrastruktur: Neues Wohngebiet mit 26 Grundstücken lockt fast ausschließlich Familien mit Kindern

Eigentlich sollte auf den verbliebenen Bauflächen in Neumühle – zwischen der ehemaligen Polizei-Inspektion, die heute noch den Fuhrpark der Polizei beherbergt, und dem Wall vor der Umgehungsstraße – eine Dachdeckerfirma bauen. Nachdem deren Pläne aufgegeben waren, war bei vielen Neumühlern ein Supermarkt im Gespräch. Doch auch das wurde nichts. Jetzt macht die Thiera Projektentwicklung daraus mit Unterstützung der Stadt das Baugebiet „Neumühle – An den Wadehängen“. Dafür wird aus dem Misch- ein reines Wohngebiet. Das Verfahren ist in der Endphase der Abstimmung.

Entstehen sollen An den Wadehängen 26 Grundstücke, die zwischen 600 und 800 Quadratmeter groß sind, voll erschlossen und bauträgerfrei verkauft werden. Der Quadratmeter-Preis ist ähnlich wie im neuen Wohngebiet Friedrichsthal, das jetzt von der LGE erschlossen wird. „Gefragt sind derzeit kleinere Grundstücke“, erklärt Projektentwickler Frank Thielmann. Haus drauf und jeweils drei Meter frei drum rum – mehr wollten seine Kunden nicht, berichtet der Geschäftsführer der Thiera lachend.

Und er wird offenbar darin bestärkt: Bereits jetzt sind zwei Drittel der Grundstücke verbindlich reserviert, sagt Thielmann. Die meisten der potenziellen Käufer wohnten schon in Schwerin. „Es sind aber auch Interessenten von weiter her dabei“, so Thielmann. „So haben wir beispielsweise auch ein Paar aus München.“

Bei den potenziellen Häusle-Bauern handele es sich fast ausnahmslos um junge Familien mit Kindern, berichtet der Projektentwickler. „Die Infrastruktur in Neumühle stimmt. Es gibt eine Schule, eine Kita, einen Sportverein, einen Einkaufsmarkt und die Nähe zur Innenstadt. Das überzeugt.“

Im neuen Wohngebiet gibt es laut Thielmann nur wenige Einschränkungen, was letztlich die Bauherren errichten. „Es sind Bungalows möglich, ebenso Doppelhaushälften, aber auch eine Stadtvilla oder ein klassisches Einfamilienhaus mit Satteldach“, erklärt Thielmann. Es dürfe allerdings maximal zweigeschossig gebaut werden.

Die Thiera Projektentwicklung will Anfang kommenden Jahres mit der Erschließung des Baugebietes beginnen. „Je nach Witterung gehen wir davon aus, dass es im Mai 2017 Hochbaureife gibt“, sagt Thielmann. Lange ungenutzt darf das Areal auch nicht bleiben. Die Stadt fordert von allen Käufern die Verpflichtung, innerhalb von drei Jahren mit dem Bau zu beginnen. „Wir haben eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt“, lobt Thielmann, der bereits mehrere Projekte in Schwerin realisiert hat. Für Neumühle hatte er 2013 mit der Planung begonnen.

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erstellt am 05.Okt.2016 | 08:00 Uhr

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