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Zeitung für die Landeshauptstadt

06. Dezember 2016 | 11:11 Uhr

Gewalt in Schwerin : Marienplatz: CDU fordert Videokameras

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Streetworker allein reichen nicht aus

„Sollte sich die Lage auf dem Marienplatz nicht beruhigen, brauchen wir dort eine Videoüberwachung. Potenzielle Täter werden damit abgeschreckt. Wer wiederholt straffällig wird, der lässt sich auch nicht mit Streetworkern bekehren wie es der Sozialdezernent suggeriert. Hier muss es eine klare Antwort des Rechtsstaates mit der Einleitung von Strafverfahren geben.“ Klaus Lemke, ordnungspolitischer Sprecher der CDU-Stadtfraktion, hat nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen der jüngsten Zeit deutliche Worte gefunden. Die Vorfälle hätten viele Schweriner beunruhigt. „Es ist deshalb wichtig, dass sich auch die Kommunalpolitik damit befasst“, so Lemke. Als ehemaliger Chef der Bereitschaftspolizei nahm er die Polizei gegen Kritik in Schutz: „Die Polizei hat bereits im Juli ihre Präsenz auf dem Marienplatz erhöht und jetzt weitere Maßnahmen angekündigt.“

Seit Wochenbeginn habe es auf dem Marienplatz keine Auseinandersetzungen mehr gegeben, sagte gestern Polizeisprecher Steffen Salow: „Unsere verstärkte Präsenz zeigt offenbar Wirkung.“ Grund zur Entwarnung gäbe es aber noch nicht.

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erstellt am 06.Okt.2016 | 21:00 Uhr

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