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Zeitung für die Landeshauptstadt

05. Dezember 2016 | 09:32 Uhr

Schwerins Ehrenämtler : Kino-Spaß für freiwillige Helfer

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Filmpalast Capitol unterstützt das Spendenparlament mit Freikarten - Vergabe der Unterstützung am 20. Oktober im Rathaus

Immer mehr machen mit: Das junge Spendenparlament gibt es erst im dritten Jahr, doch bei den Unternehmern der Stadt findet die Idee Zuspruch. So wird am 20. Oktober bei der dritten öffentlichen Beratung des Spendenparlaments im Rathaus wieder praktische Hilfe fürs Ehrenamt geleistet werden. Mit dabei ist auch Dirk Mattenklott, Theaterleiter im Filmpalast Capitol. Er unterstützt die freiwilligen Helfer in der Seniorenarbeit mit 100 Freikarten für Kinobesuche. „Auch Entspannung gehört dazu, um nach aufopferungsvoller Arbeit für andere neue Kraft tanken zu können“, sagt Mattenklott. „Und vielleicht können wir den Helfern auch einfach nur eine Freude bereiten.“

Im Seniorenbüro und beim Seniorenbeirat kam diese Unterstützung bestens an. „Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr wieder Schweriner ein Herz für unsere Arbeit zeigen“, sagt Christine Dechau vom Seniorenbüro. Aber es werde noch weitere Unterstützung gebraucht.

„Wir gehen in den Endspurt und möchten mit dem guten Beispiel von Herrn Mattenklott mit den 100 Kinokarten auch gleichzeitig andere motivieren, um eventuell noch etwas in den Spendentopf zu bekommen.

Und so funktioniert die Idee: Um die ehrenamtliche Projektarbeit von Senioren materiell unterstützen zu können, hatten das Seniorenbüro und der Seniorenbeirat unter der Schirmherrschaft von Stadtpräsident Stephan Nolte die Bürgerinitiative „Schweriner Spendenparlament“ gegründet. Unter dem Motto „mitspenden. mitentscheiden. mithelfen.“ werden seit 2014 auf ehrenamtlicher Basis Spenden gesammelt. Die Beiträge der Spender fließen zu 100 Prozent in ehrenamtliche Projekte, deren Förderung überwiegend Bürgern in Schwerin zugute kommt.

Die Auswahl von Förderprojekten steht im Ermessen der Parlamentarier des Spendenparlaments, die am 20. Oktober gemeinsam im Rathaus entscheiden, wer unterstützt werden soll. Auf der Parlamentssitzung erhalten die Antragsteller die Möglichkeit, den Spendern das Projekt selbst vorzustellen.


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erstellt am 07.Okt.2016 | 08:00 Uhr

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