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Zeitung für die Landeshauptstadt

03. Dezember 2016 | 03:29 Uhr

Scheriner Gäste : Kabarettist gibt Ehe-Tipps

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bernd Stelter erklärt im Capitol: Wer heiratet, teilt sich die Sorgen, die er vorher nicht hatte

Während Deutschlands Comedy-Szene sich weitestgehend einig ist, dass Männer und Frauen nicht zusammenpassen, sieht Kabarettist Bernd Stelter das anders. Sein neues Programm heißt „Wer heiratet, teilt sich die Sorgen, die er vorher nicht hatte“. Der glücklich verheiratete Familienvater versprüht seine Alltagstipps für eine gut funktionierende Ehe am Montag um 20 Uhr im Capitol. Vorab plauderte er mit SVZ-Redakteur Bert Schüttpelz über Ehe, Familie und seine Arbeit.

Herr Stelter, Sie stemmen sich mit Ihrem Plädoyer für die Ehe gegen den Mainstream der Comedy-Szene. Warum tun Sie sich das an?

Bernd Stelter: Weil ich gerne verheiratet bin. Ich sage: Wer heiratet, teilt sich die Sorgen, die er vorher nicht hatte. Und das ist etwas sehr Schönes. Probieren Sie es doch mal selbst aus: Wer anderen Menschen hilft, ist zufriedener. So ist das auch in der Ehe. Nur wer die Sorgen anderer teilt, wird ein wirklich glücklicher Mensch.

Das klingt bei Ihnen sehr überzeugend. Woher nehmen Sie die Gewissheit?

Ich bin seit fast 25 Jahren verheiratet und zwar mit der selben Frau. Ich habe zwei Kinder und viel glückliche Familienerfahrung.

Erklären Sie das mal genauer.

Ich habe das in meinen Büchern anschaulich zusammengestellt. „Geschichten aus der Vorstadt“ erzählen vom Beginn der Ehe, „Papa ist ne Knackwurst“ von der Freude mit kleinen Kindern. In Nummer drei geht es um die Pubertät, im vierten Buch um Männer in den Wechseljahren und in meinem jüngsten Buch um die Silberhochzeit. Es gibt also immer etwas Neues in der Ehe und dabei jede Menge lustige Sachen.

Schreiben Sie lieber oder stehen Sie lieber auf der Bühne?

Ich mag eigentlich beides. Aber am liebsten bin ich doch auf der Bühne. Ich ertappe mich zwar manchmal dabei, dass ich das Schreiben aus Bequemlichkeit vorziehe, aber nach drei Wochen am Computer zieht es mich wieder magisch auf die Bühne. Deshalb freue ich mich jetzt auf meine neue Tournee und den Auftritt in Schwerin.

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erstellt am 27.Nov.2016 | 05:00 Uhr

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