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Schweriner Jugend politisch : Junger Wahlkämpfer bleibt am Ball

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Jung, motiviert, politisch aktiv – heute: Jonathan Gut will die Umwelt stärker schützen

Schwarz, Rot, Grün, Gelb oder Violett – wie das politische Farbspektrum sind auch die Meinungen in der deutschen Politik-Landschaft breit gefächert. Gerade im Jahr der Bundestagswahl engagieren sich immer mehr junge Menschen politisch, auch in Schwerin. Heute spricht Nachwuchspolitiker Jonathan Gut über seine Motivation, sich bei Bündnis 90/Die Grünen zu engagieren.

„Politisch denke ich schon länger“, sagt Jonathan Gut. „Doch aktiv bin ich erst seit September – nach meinem Eintritt in die Partei.“ Der 18-Jährige, der aus Baden-Württemberg stammt, kam im vergangenen Jahr nach Schwerin, um die Bündnisgrünen beim Landtagswahlkampf zu unterstützen. „Besonders der Kontakt mit den Wählern und die vielen Veranstaltungen haben richtig Spaß gemacht. Und schlussendlich dazu beigetragen, dass ich meinen Mitgliedsantrag unterschrieben habe“, erklärt Gut – um anschließend ein Praktikum bei der grünen Landtagsfraktion zu absolvieren. „Doch die Wähler wollten es bekanntlich anders“, erzählt der Nachwuchspolitiker. Statt Landtag heißt die tägliche Beschäftigung für Gut nun Städte- und Gemeindetag. „Die Arbeit dort ist parteipolitisch neutral. Ich darf dort recherchieren und auch Stellungnahmen schreiben“, so der Wahl-Schweriner.

Seit September engagiert er sich in seiner Freizeit für die Grüne Jugend, die Jugendorganisation der Bündnisgrünen. Mit etwa zehn Mitstreitern diskutiert der 18-Jährige zwei Mal im Monat aktuelle Themen und plant verschiedene Aktionen. „Zu Ostern möchten wir die Schweriner auf die Haltung von Legehennen aufmerksam machen“, sagt er. Dabei hat er ein großes Ziel: Den Umwelt- und Naturschutz stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Politische Karriere ist indes kein vordergründiges Ziel des engagierten 18-Jährigen: „Um ein Mandat geht es mir in erster Linie nicht. Nur dann, wenn es sich ergibt und sinnvoll ist.“

Nach seinem Freiwilligen Sozialen Jahr will Gut Verkehrsingenieurwesen studieren. „Das heißt, dass ich Schwerin verlassen werde“, sagt er. Ein Abschied? Politisch aktiv will er aber auch in der neuen Heimat bleiben – egal wo.

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erstellt am 05.Apr.2017 | 23:15 Uhr

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