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Zeitung für die Landeshauptstadt

26. September 2016 | 22:46 Uhr

Crivitzer Band : Ihre Liebe zur Musik währt ewig

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Männer der Crivitzer Band „Medium“ können es nicht lassen und spielen auch im 40. Jahr feinsten Rock auf den Bühnen der Region

„Wer probt kann nix. Wer nicht probt, kann noch weniger.“ Die Jungs der Crivitzer Band „Medium“ haben immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Und dass sie nicht alles so ernst meinen, hört man spätestens nach den ersten Tönen, die sie anschlagen. Nicht nur der Bass kommt sauber daher, sondern auch die Stimme von Bandleader und Sänger Hans-Jürgen Krüger klingt alles andere als nach „nix“. Und das seit mittlerweile 40 Jahren. Denn nicht nur Krüger, sondern auch Bassist Norbert Molzahn ist von Anfang an dabei. Er ist sogar Gründungsmitglied. Die anderen Drei kamen später. Das sind Gerd Stahlke an der Gitarre und zweiter Sänger, sein Sohn Sven am Keyboard und zuständig für Background-Gesang und Technik sowie Stefan Marten am Schlagzeug. Mit den Jahren sind alle ein eingespieltes Team und haben bereits so manches Lampenfieber überstanden, aber vor allem auch für viel gute Stimmung auf den Bühnen der Region gesorgt. Am Sonnabend wurde fleißig in der Crivitzer Mauerstraße geprobt. Denn in wenigen Tagen steht die Band wieder auf einer öffentlichen Bühne. Am Sonnabend spielen sie im „Crivitzer Bistro“ in der Parchimer Straße 64. Die Jungs von „Medium“ versprechen Clubatmosphäre. Nur 170 Karten werden verkauft und die meisten seien schon weg. Neben Coversongs stehen viele eigene Titel auf der Set-Liste für diesen Abend. Vornehmlich Rock. „Wir spielen zwar auch Schlager, aber wir sind eigentlich davon ab“, sagt Hans-Jürgen Krüger und lacht. Seine Mitstreiter stimmen kopfnickend zu. Immerhin seien sie eine Rock-Band.

Im 40. Jahr von „Medium“ werden auch 40 Titel gespielt. „Wir geben ein Konzert und spielen durch“, wirft Gitarrist Gerd Stahlke ein. Zwar gäbe es Unterstützung von anderen Musikern an diesem Abend, wie die aber genau aussehen werde, bleibe eine Überraschung.

Das gilt jedoch nicht für die schönen Geschichten, die die Musiker in den vergangenen Jahrzehnten erlebt haben. Bereitwillig plaudern sie über die Erlebnisse – die guten wie die schlechten. So erzählen sie mit amüsierten Mienen von Biker-Abenden und einer fast stummen Männermeute. „In der ersten Pause haben wir mal nachgefragt, warum die Gäste so verhalten sind“, erzählt Stahlke. Heute wissen sie, dass Biker sich prächtig amüsieren, sobald sie mit dem Fuß wippen oder im Takt mit den Fingern auf den Tisch klopfen. Aber auch viele Geschichten mit frenetischem Applaus, einer tanzenden Meute und gut gelaunten Fans sind dabei. Auch kleine Patzer gab es reichlich. „Im Vordergrund steht immer der Spaß und der kommt bei uns nicht zu kurz“, versichert Hans-Jürgen Krüger und schiebt hinterher: „Mit uns auch nicht.“ Und wer das live erleben möchte, sollte sich ein Karte für das Konzert am Sonnabend sichern. Los geht es um 18.30 Uhr. Tickets gibt es in „Annas Kinderstube“ in Crivitz und direkt bei der Band. Wie viele Konzerte noch folgen? Die Bandmitglieder zucken mit den Schultern uns meinen unisono: „Viele!“ Denn immerhin währe ihre Liebe zur Musik ewig.

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erstellt am 19.Sep.2016 | 11:45 Uhr

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