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Zeitung für die Landeshauptstadt

09. Dezember 2016 | 06:49 Uhr

Weihnachten in Gädebehn : Hohe Tannen und viel Handwerk

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

In diesem Jahr findet der Weihnachtsmarkt des Forstamtes Gädebehn in der Baumschule statt – auch Wildes steht auf dem Plan

Ein letztes Mal zieht der Radlader vor dem Hauptgebäude der Forstbaumschule in Gädebehn seine Bahn. „Alles schön glatt. Und auch genügend Platz“, sagt Forstamtsleiter Ingo Nadler. Gestern schaute er sich noch einmal das Areal für den Weihnachtsmarkt an. Denn der traditionelle Weihnachtsbaumverkauf im Revier Gädebehn findet nicht mehr am Forstamt und an den Förstereien statt, sondern zentral für alle an der Forstbaumschule an der Landesstraße zwischen Gädebehn und Kobande. „Es fehlt an Zeit und auch an Leuten“, nennt Nadler den Grund. Waren es im vergangenen Jahr noch acht, sind es in diesem Jahr nur noch fünf Forstarbeiter. Bäume schlagen, einnetzen, zu den Forstämtern transportieren, dort aus dem Netz holen, aufstellen und dann wieder ins Netz ziehen, sobald sie verkauft sind. „Das ist zu viel Aufwand“, kommentiert der Forstamtsleiter das Prozedere allein für den Baumverkauf. Aber auch die Parkplatzsituation sei stets sehr angespannt gewesen. „Zu wenig Fläche und dann noch Stau auf den Waldwegen. Das ist auch für die Besucher nicht schön, und die besinnliche Stimmung ist schnell dahin“, sagt er. Auch deshalb habe man sich für einen zentralen Weihnachtsmarkt mit Baumverkauf in der Forstbaumschule entschieden. „Hier ist ausreichend Platz für Autos, aber auch Handwerk und Schönes“, erklärt Manuela Springer, Leiterin der Baumschule. Am 18. Dezember wird es auf dem knapp drei Hektar großen Areal dann Nordmann- und Küstentannen für das heimische Wohnzimmer geben – die auch selbst geschlagen werden können. Die Auswahl reicht von kleinen Bäumchen für den Topf bis hin zu großen Tannen, die mehr als 2,50 Meter messen. „Wir haben zudem Kiefern und Blaufichten im Angebot“, fügt die Baumschulleiterin hinzu. Wer es aber sehr duftend mag, müsse auf eine Küstentanne zurückgreifen. „Die Douglasien riechen zwar intensiv, sind aber nicht als Weihnachtsbaum geeignet, da sie sehr weich sind“, weiß die Fachfrau. Doch nicht nur weihnachtliches Grün steht auf dem Plan. „Für den Weihnachtsmarkt haben sich zahlreiche Händler mit Handwerk angekündigt, es gibt Herzhaftes und Süßes für den Gaumen sowie auch wieder Wildfleisch“, ergänzt Manuela Springer.

Wer aber nicht bis zum vierten Advent mit dem Baumkauf warten möchte, kann auch bereits jetzt in der Baumschule vorbeikommen. Zwischen 10 und 15 Uhr ist von Montag bis Freitag jemand vor Ort.

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erstellt am 26.Nov.2016 | 14:00 Uhr

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