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Zeitung für die Landeshauptstadt

27. September 2016 | 17:32 Uhr

Feuerwehr-Wettkampf in Tramm : Hier muss jeder Handgriff sitzen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Zwölf Brandschützer-Teams aus dem ehemaligen Landkreis Parchim kämpften beim Lewitz Cup in Tramm um die besten Zeiten

Die Motoren dröhnen und wenige Sekunden später schießt das Wasser am Ende der Bahn meterhoch in den Himmel. Ein kurzer Spaß. Die meisten Läufe sind nach 30 Sekunden bereits Geschichte. Und dann sieht man entweder in glückliche Gesichter, wie in die der Brandschützer aus Werder. Denn sie hatten mit einer Zeit von 19,5 Sekunden bereits im ersten Lauf die Nase vorn. Oder man schaut in weniger amüsierte wie die der Feuerwehrmänner aus Tramm. Als Gastgeber leisteten sie sich gleich im ersten Lauf einen Patzer. Die Diagnose der Kampfrichter: „Fehlstart!“ Übertreten. Tja, in diesem Fall entschieden nicht die Sekunden, sondern die Zentimeter. Die Trammer bekamen aber eine zweite Chance und durften, nachdem alle anderen elf Mannschaften den ersten Lauf erfolgreich absolviert hatten, noch einmal ran.

Das sind Momente, die an den Nerven des Trammer Gemeindewehrführers zerren. Dabei war das Schlimmste doch schon überstanden: die Eröffnung. „Ich bin immer so aufgeregt und kurz vorher habe ich regelrecht Magenschmerzen. Wenn es dann losgeht, ist aber alles gut“, sagt Ingo Köcher. Der Mann an der Spitze der Trammer Feuerwehr ist stark in die Vorbereitungen des Lewitz Cups eingebunden und weiß auch, dass es ohne viele helfende Hände nicht funktionieren würde. „Ganz besonders dankbar sind wir den Senioren, die sich um die Verpflegung der Gäste am Nachmittag gekümmert haben. Da wurden Kuchen und Torten gebacken und Kaffee gekocht“, zählt der Gemeindewehrführer einige Handgriffe auf. Auch ohne Unterstützung der Gemeinde würde es keinen Lewitz Cup in Tramm geben. „Das sind immer zusätzliche Kosten, die ohne Hilfe der Kommune und durch Finanzspritzen von Sponsoren nicht zu stemmen wären“, betont Ingo Köcher.

In diesem Jahr gab es zudem eine kleine Premiere. „Wir hatten kein Sommerfest und so haben wir abends zum Tanz eingeladen und einen Frühschoppen am Sonntag mit dem Banzkower Blasorchester organisiert. Alles in allem eine Runde Sache“, sagt Köcher und ist sichtbar erleichtert, dass alles geklappt hat. Auch wenn es für die Trammer Brandschützer in diesem Jahr keine Platzierung gab. „Neues Jahr, neues Glück“, schiebt der Wehrführer mit Blick auf den sechsten Lewitz Cup in Tramm 2017 hinterher.

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erstellt am 19.Sep.2016 | 16:00 Uhr

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