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Zeitung für die Landeshauptstadt

25. September 2016 | 21:07 Uhr

Sperre nach Havarie auf der Stör : Heute wird noch einmal kontrolliert

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt prüft Befahrbarkeit der Stör

Noch dreht sich keine Schiffsschraube zwischen der Banzkower Schleuse und dem Elde-Dreieck. Denn am Sonnabend gab es eine Havarie auf der Stör. Mehr als 100 Liter Diesel sind in den Fluss gelaufen. Grund sei ein falsch gestelltes Ventil des Flusskreuzfahrtschiffes MS „Mecklenburg“ gewesen (SVZ berichtete). Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Crivitz, Matzlow-Garwitz, Banzkow und der Führungsdienstes des Parchimer Umlands waren im Einsatz – brachten unter anderem Ölsperren aus, um eine Ausbreitung des Diesels zu verhindern.

Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt (Stalu) verhängte eine Schifffahrtssperre. Diese gilt bis heute. Erst nach erneuter Prüfung werde darüber entschieden, inwieweit die Ölsperren entfernt und die Wasserstraße wieder freigegeben werden kann, erklärte Pressesprecherin Eva Klaußner-Ziebarth auf Nachfrage der Redaktion.

Aufgrund der geringen Menge und Konzentration seien keine nachhaltigen Schäden für Fauna und Flora zu befürchten, so Klaußner-Ziebarth. Messbare Beeinträchtigungen der Wasserqualität würden ebenfalls nicht zurückbleiben. „Die Sperre dient dazu, ein Verdriften der Ölreste in bisher nicht betroffene Abschnitte sowie ein Verwirbeln und damit eine Beeinträchtigung der Verdunstungs- und Abbauprozesse zu vermeiden“, erklärte sie weiter.

Neben den Ölsperren wurden auch Absorberschläuche ausgebracht, die einen Teil des Dieselöls gebunden haben.

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erstellt am 21.Sep.2016 | 08:00 Uhr

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