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Zeitung für die Landeshauptstadt

10. Dezember 2016 | 04:00 Uhr

Bauarbeiten in Schwerin : Helferlein lotst Kunden

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Arbeiten am Wittenburger Berg haben begonnen – alle Läden wie gewohnt geöffnet, aber Einschränkungen beim Verkehr

Der Wittenburger Berg ist Baustelle. Gestern begannen die Arbeiten zwischen der Reiferbahn und der Lübecker Straße. Fahrbahn, Gehwege und Gleisanlage werden herausgenommen. Zuvor müssen Hausanschlüsse im Untergrund erneuert werden. Anschließend erhält die Wittenburger Straße neue Gleise, angepasste Gehwege und eine neue Schwarzdecke. Erst Ende Juli soll der Verkehr wieder rollen.

Da natürlich Bauzäune auch Kunden abschrecken könnten, die zu Fuß unterwegs zum Einkauf sind, gibt es einen noch namenlosen Lotsen, der alle eventuellen Hürden beseitigen möchte. Der Einkaufslotse leitet Passanten und Kunden sicher zu allen Läden, Restaurants und Lokalitäten am Wittenburger Berg, in den Schweriner Höfen und am Marienplatz. Während der gesamten Bauphase begegnet das grüne Männchen mit seinem pinken Baustellenhelm Schwerinern und Besuchern an Bauzäunen und in Geschäften, weist den Weg, hält Broschüren, Lagepläne und Neuigkeiten bereit.

Und das gilt jetzt: Autofahrer müssen den Bereich umfahren. Eine Umleitungskarte gibt es im Internet unter www.schwerin.de. Dort im Suchfeld einfach Baustellen eingeben und das erste Ergebnis anklicken. Unter Wittenburger Straße gibt es einen Link zur Karte. Übrigens wird die Lübecker Straße während dieser Zeit in beide Fahrtrichtungen für Autos – nicht Lkw – geöffnet und erhält kurz vor der Baustelle einen kleinen Wendehammer. Die Einmündung Reiferbahn bleibt vorerst offen und wird voraussichtlich erst im Frühjahr für etwa zehn Wochen gesperrt. Wer mit dem Auto zum Einkaufen in die Innenstadt fährt, sollte seinen Wagen in den Parkhäusern des Schlosspark-Centers, der Schweriner Höfe oder der Marienplatz-Galerie abstellen.

Auch für Anlieger des Wittenburger Berges bringt der Umbau Einschränkungen mit sich. So können Autofahrer die Grundstücke im Baubereich nicht mehr anfahren, wodurch mehr Parkplätze benötigt werden. Um die Auswirkungen zu mildern, gilt für Anwohnerparkausweise zum Beispiel, dass Ausweise der Zone G auch in der Zone H gelten – „umgekehrt können Bewohner mit Parkausweis der Zone H auch in der Zone G parken“, ergänzt Verkehrsmanager Carsten Bierstedt. Außerdem gibt es zusätzliche Parkplätze in der Friedensstraße, der Reiferbahn und Am Packhof. Um Möglichkeiten für Anlieferungen, Wünsche und Lösungen für Probleme kümmert sich Hugo Klöbzig. Als Ansprechpartner vermittelt er zwischen Anliegern, Stadt und Baufirma. Er ist telefonisch erreichbar unter der Handy-Nummer 0151/ 55043424 und per E-Mail unter hugoklobzig@gmail.com.

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erstellt am 02.Nov.2016 | 08:00 Uhr

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