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Zeitung für die Landeshauptstadt

09. Dezember 2016 | 18:25 Uhr

Krankenhaus Crivitz : Gespür für das Prozedere hinter der OP

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Tag der offenen Tür im Krankenhaus Crivitz: Besucher informieren sich und probieren Geräte aus

Geschäftiges Umherlaufen, ein dezentes Piepen von diversen Geräten im Hintergrund, der Geruch von Desinfektionsmittel, zwischendurch ein weißer Kittel, der im Blickfeld auftaucht – Krankenhausalltag eben. Am Sonnabend bekam der neugierige Besucher im Mediclin Krankenhaus am Crivitzer See einen Einblick hinter die Kulissen einer Klinik. Viel Transparenz und dazu eine Vielzahl an Informationen, wie die Klinik strukturiert ist, wurden dem Interessierten geboten. Außerdem konnte, jeder, der wollte, ein Gespür dafür bekommen, was es bedeutet, minimal invasiv zu operieren und wie das Prozedere einer OP vonstatten geht.

Die neunjährige Fiona Zepelin schaut angestrengt auf den Bildschirm vor ihr. Viel zu erkennen ist nicht, nur weiße gallertartige Masse. Dennoch versucht die Schülerin ihr Bestes, damit der simulierte Eingriff im Knie gelingt. „Es ist schwierig, die Kamera zu bewegen und gleichzeitig mit der Zange zu greifen“, gesteht Fiona. Für Fachärzte am Crivitzer Krankenhaus ist eine derartige Arthroskopie Alltag, doch so kann der Besucher nachempfinden, wie filigrane Arbeit in der Diagnostik und Behandlung funktioniert.

„Wir veranstalten den Tag der offenen Tür schon seit einigen Jahren und bieten den Besuchern Hausführungen, Einblicke in den OP-Saal sowie einzelne Vorsorgeuntersuchungen wie Hör- oder Sehtests an“, so Geschäftsführer Dr. Hans-Heinrich Uhlmann. Eine engere Zusammenarbeit habe die Klinik in diesem Jahr mit den Pflegestützpunkten in Ludwigslust und Parchim fokussiert.

Fokussiert war mancher Besucher auch im OP-Saal. Eintritt dorthin bekam der Interessierte im grünen Kittel, mit OP-Haube und Schutz über den Schuhen. OP-Schwestern und Ärzte wie Dr. Christian Schaal erklärten den Besuchern, was genau beim Einsetzen einer Hüftprothese passiert, welche Instrumente dazu benötigt werden und gingen auf die unterschiedlichen Fragen der Interessierten ein.

Am Ende war am Tag der offenen Tür nicht nur für Wissen, sondern auch für den Appetit gesorgt: Das Team des Fördervereins bot Kuchen und Kaffee an.

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erstellt am 20.Nov.2016 | 23:25 Uhr

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