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Zeitung für die Landeshauptstadt

19. Januar 2017 | 05:30 Uhr

Wohnen in Schwerin : Genossenschaft will mehr Geld

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Was kommt 2017 auf die Mieter in Schwerin zu? Die Wohnungsgenossenschaft Schwerin-Lankow modernisiert und erhöht die Mieten

Für die Mieter der großen Wohnungsgesellschaften wird es in diesem Jahr einiges Neue geben. Davon betroffen sind auch Mieter in Lankow.

Seit der Gründung 1996 gab es bei der Wohnungsgenossenschaft Schwerin-Lankow noch keine allgemeine Mieterhöhung. In diesem Jahr ist es nun soweit. „Wir werden für 320 unserer 1171 Wohnungen die Mieten moderat erhöhen“, sagt Genossenschaftsvorstand Wolfgang Winkler. Pro Wohnung sollen es aber nicht mehr als 30 Euro, höchstens aber zehn Prozent der aktuellen Miete sein. „Wir werden den Schweriner Mietspiegel auf jeden Fall einhalten.“

Nachdem im vergangenen Jahr der Neubaublock in der Barcastraße bezogen werden konnte, wird die Lankower Genossenschaft bis 2019 kein neues Wohnhaus errichten. „Die Barcastraße war für uns ein Kraftakt“, sagt Winkler. „Das können wir nicht jedes Jahr machen. Bei uns geht einiges eben etwas langsamer, als bei anderen.“

Zwar gibt es bei den Lankowern keinen Neubau, aber auch keinen Abriss. Und verkauft werden Wohnungen grundsätzlich nicht, so der Genossenschaftsvorstand.

Die Wohnungsgenossenschaft Schwerin-Lankow wird ihre Wohnungen aber weiter modernisieren. „Wir planen 2017, wieder einen Aufgang mit zehn Wohnungen komplett neu zu machen.“ Welcher Aufgang das sein wird, stehe noch nicht fest. Klar sei aber, was gemacht wird: Die Grundrisse werden verändert, die Bäder bekommen Tageslicht. „Wir erneuern in jeder Wohnung alles – vom Fußboden bis zur Decke“, sagt Wolfgang Winkler. Und ein Fahrstuhl wird eingebaut. Ein Prozedere, das das Unternehmen schon einige Male durchgezogen hat.

Neben dieser Kompletterneuerung werden in diesem Jahr auch wieder etwa 20 Einzelwohnungen saniert, bevor ein neuer Mieter einzieht. Und in ebenfalls 20 Wohnungen werden nur die Bäder neu gemacht.

Neben den fast 1200 Wohnungen bewirtschaftet die Lankower Genossenschaft auch 20 Garagen und 37 Autostellplätze sowie Flächen rund um ihre Wohnhäuser. „Wir werden auch in diesem Jahr wieder vor einem Block die Wege in Ordnung bringen“, kündigt Wolfgang Wikler an.

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erstellt am 11.Jan.2017 | 08:00 Uhr

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