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Zeitung für die Landeshauptstadt

02. Dezember 2016 | 19:04 Uhr

Straßenbau in Schwerin : Gadebuscher mit Rad- und Gehweg

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Nach mehr als einjähriger Vorbereitungszeit und vielen Anwohnergesprächen steht jetzt die Erneuerungsvariante fest

Gebaut wird frühestens in zwei Jahren. Aber die Vorbereitungen seien für die Gadebuscher Straße jetzt abgeschlossen, so dass mit der so genannten Ausführungsplanung begonnen werden könne, sagt Baudezernent Bernd Nottebaum. Klar sei nun, dass es auf beiden Seiten der Straße einen Geh- und einen Radweg geben werde.

Im Vorfeld gab es im Ortsbeirat und in Ausschussberatungen vor allem darüber Diskussionen, ob überhaupt ein Gehweg gebaut werden könne. Der Radweg war unstrittig, den wollte die Stadt unbedingt. Und ebenso gab es keinen Streit um die notwendige Verbesserung des jetzigen Sandstreifens. Doch das Wie war strittig.

Denn viele der Anwohner hätten gern nach der Erneuerung der Bereiche neben der Gadebuscher Straße Nutzungsmöglichkeiten wie heute. „Das geht aber nicht, weil es jetzt quasi keine Regeln gibt“, erklärt der Baudezernent. Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer teilten sich die Wege. Vor allem der Wegfall der knapp 100 Parkplätze stößt manchen Anliegern auf. Doch die Stadt zeigt sich kompromissbereit.

„Wir wollen, dass von den Anwohnern und ihren Besuchern auf den jeweiligen Grundstücken geparkt wird“, sagt Nottebaum. Und darüber hinaus sollen vor und hinter den Grundstückszufahrten öffentliche Stellflächen geschaffen – insgesamt 29. Hier jedoch befürchtet so mancher Anwohner, dass dann Einpendler diese Plätze tagsüber blockieren und Kunden, beispielsweise der Fleischerei Meyer, keinen Platz für ihr Fahrzeug fänden. „Wir nehmen die Sorgen der Anwohner ernst“, versichert der Baudezernent. „Wenn es dann wirklich so sein sollte, werden wir reagieren, beispielsweise über eine Anwohnerparkzone.“

Auch zu den Anliegerbeiträgen gibt es laut Nottebaum schon erste Schätzungen. Aufgrund einer Förderung des Radweges dürfte sich der Kostensatz je Grundstückseigentümer unter 5000 Euro bewegen.

Die fertige Ausführungsplanung will die Stadt 2017 im Ortsbeirat noch einmal vorstellen.

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erstellt am 01.Dez.2016 | 08:00 Uhr

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