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Zeitung für die Landeshauptstadt

10. Dezember 2016 | 13:47 Uhr

Tiere in Schwerin : Ein Paradies für Vierbeiner

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bewerbung für die Ehrenamtsförderung: Schweriner Hunde-Club braucht finanzielle Unterstützung für das Training seiner Tiere

Die Hunde des Schweriner Hunde-Clubs scheinen sich auf dem Feld in Walsmühlen pudelwohl zu fühlen. Begeistert flitzen sie von einer Ecke in die andere, aufgeregt wird jeder Besucher – vier- oder zweibeinig – begrüßt und ordentlich beschnuppert. Voller Elan absolvieren sie den aufgebauten Parcours, springen über Hürden, laufen durch einen Tunnel.

Doch viele der Trainingsgeräte sind marode und fallen auseinander. Sie stellen für die Hunde und ihre Besitzer ein Sicherheitsrisiko dar. Deswegen hat sich der Verein um die Ehrenamtsförderung von Sparkasse-Mecklenburg-Schwerin und SVZ beworben. „Mit der Unterstützung wollen wir neue Sportgeräte anschaffen, damit wir den Hundesport in unserer Region noch attraktiver gestalten können“, begründet Kassenwartin Anne Schröder den Projektantrag. Zehn Hürden für den Hundesport stehen auf der Wunschliste.

Regelmäßig übt sie mit ihrem Australian Shepherd Lucky auf dem Gelände. „Wir sind erst seit Anfang des Jahres in Walsmühlen“, erzählt sie. „Den vorherigen Platz auf einem Pferdehof in Zülow mussten wir leider verlassen.“ Die Bürgermeisterin Anke Gräber empfing den Hunde-Club mit offenen Armen, der Verein gestaltete das Gelände auf der Wiese hinter dem Gemeinde- und Feuerwehrhaus mit eigenen Mitteln. Den 25 Mitgliedern steht der Platz immer offen, auch Hundebesitzer aus Walsmühlen dürfen ihn nutzen.

An mehreren Tagen in der Woche können die Vierbeiner trainieren. „Wir haben zwei Anfängergruppen, eine für Fortgeschrittene und eine für die Turnierhunde – alle in der Sportart Agility“, erklärt Trainerin Josi Pinnisch. „Dabei muss eine Hindernisstrecke in einer bestimmten Zeit absolviert werden.“ Außerdem bietet der Verein Unterordnung und Fährtentraining an. Vier Trainer, unter ihnen der Vorsitzende Jürgen Stöhr, stehen den Besitzern und ihren Hunden mit Rat und Tat zur Seite.

1999 wurde der Verein gegründet, Franziska Erdner ist seit vier Jahren Mitglied. Gemeinsam mit ihrem Mischling Günni und Mini Australian Shepherd Ira kommt sie regelmäßig auf den Hundeplatz. „Ich genieße die Gemeinschaft und meine Hunde sind ausgelastet“, erzählt die Schwerinerin. „Außerdem unternehmen wir auch abseits des Hundeplatzes etwas gemeinsam – wie Spaziergänge, Ausflüge zum Beispiel in den Zoo oder eine Weihnachtsfeier.“

Mit Vorführungen auf Dorffesten und Präventionsarbeiten in Kindergärten sammeln die Mitglieder Spenden für ihre Arbeit und zeigen, wie innig die Beziehung zwischen Hund und Mensch sein kann. Doch für die Anschaffung neuer Sportgeräte reicht das Geld nicht aus. Nun hofft der Verein auf die Unterstützung durch die Ehrenamtsförderung. Mitte November erfolgt die Übergabe der Spenden.

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erstellt am 03.Okt.2016 | 09:00 Uhr

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