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Zeitung für die Landeshauptstadt

03. Dezember 2016 | 20:44 Uhr

Schweriner Gesichter : Die gute Seele des FC Mecklenburg

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

FCM-Pressewart Carsten Darsow würde am liebsten in der Landeshauptstadt als Rentner Regionalliga-Fußball sehen

Eigentlich müsste sich jeder Sportverein einen Carsten Darsow wünschen. Fotos machen, Pressemitteilungen verschicken, die Spieler nach der Party für Videos interviewen, sich um Facebook und die Homepage kümmern und noch vieles mehr. Alles das macht „Casi“, wie er von allen nur genannt wird, seit 2013 als Pressewart des FC Mecklenburg Schwerin – ehrenamtlich, versteht sich. Redakteur Hagen Bischoff stellte dem stets freundlichen und hilfsbereiten 36-Jährigen die zehn Fragen der SVZ.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?

In Neumühle gibt es gegenüber der Schule einen kleinen Bolzplatz. Von dort sieht man über die Gärten in die Weststadt. Das sieht schick aus, da bin ich ganz gerne.

Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?

Ich würde als erstes die Kita-Problematik angehen. Nach 20 Absagen bekamen wir erst über das Jugendamt einen Platz für unseren Sohn. Das ist nicht so schön und da hat Schwerin noch Bedarf.

Womit haben Sie ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?

Mit elf oder zwölf Jahren habe ich sonntags in Neumühle Zeitungen ausgetragen. Davon habe ich mir dann eine Spielekonsole oder ein Spiel gekauft.

Was würden Sie gerne können?

Die Weltherrschaft an mich reißen oder für Weltfrieden sorgen. Nein, wir fangen kleiner an. Ich würde meiner Lebenspartnerin gerne einen richtig schönen Heiratsantrag machen.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Wenn ich an Sport denke, dann war mein Held schon Michael Schumacher. Seine Formel-Eins-Zeit war beeindruckend.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Das letzte Buch war „Zockerliga“ von René Schnitzler.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Man mag es kaum glauben, aber ich gucke gerne „Alles was zählt“. Auch wenn das natürlich fernab der Realität ist.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Verona Pooth. Sie war damals so ein Jugendidol für mich. Sie war zwar irgendwie doof, aber trotzdem auch cool. Ein paar Leute, die ich immer einmal treffen wollte, wie zum Beispiel Marteria, habe ich aber auch schon getroffen.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Das muss so 1993 oder 1994 gewesen sein. Da hat mir meine große Schwester ihre Stereo-Anlage zu Weihnachten geschenkt.Da sind bei mir die Tränen geflossen.

Was werden Sie als Rentner machen?

Natürlich die Spiele des FC Mecklenburg anschauen, vielleicht ja dann in der Regionalliga.

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erstellt am 05.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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