zur Navigation springen

Zeitung für die Landeshauptstadt

08. Dezember 2016 | 10:56 Uhr

Schwerins Winterdienst : Der Winter kann kommen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Mitarbeiter motiviert, Vorratslager gefüllt, Pläne fertig: Winterdienst des SDS ist auf die neue Saison vorbereitet

Bereits vor dem Tag der Winterbereitschaft am Montag hatten die Mitarbeiter der Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen die erste Bewährungsprobe zu bestehen. Doch auch der frühe Schneefall konnte die Schweriner Winterdienstler nicht überraschen: Motivierte Mitarbeiter, fertige Dienstpläne, ausreichende Vorräte an Tau- und Streumitteln – der Eigenbetrieb war bereits Anfang des Monats auf die kalte Jahreszeit vorbereitet, so die Chefin Ilka Wilczek. Dafür gab es bei den ersten Schneefall-Tagen auch schon ein Lob der Polizei.

Der 14. November war in diesem Jahr bei den Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen der Tag der Winterbereitschaft. Die Technik wurde im Vorfeld auf den Prüfstand gestellt. Mit sieben eigenen Fahrzeugen sowie vier weiteren, die durch beauftragte Firmen zum Einsatz kommen, soll bei winterlichen Verhältnissen auf öffentlichen Straßen für Sicherheit gesorgt werden. Für Gehwege, Plätze und Bushaltestellen in der Zuständigkeit der Landeshauptstadt sind zudem sechs ortsansässige Firmen mit dem Winterdienst beauftragt. Ilka Wilczek weist aber darauf hin, dass es eine Räumpflicht für private Grundstückseigentümer gibt.

Auch die Streuvorräte sind aufgefüllt. 200 Tonnen abstumpfende Streumittel lagern in der Kieshalle, wie jedes Jahr wurden 150 Tonnen Salz in zwei Silos bevorratet. „Nachlieferungen innerhalb von 72 Stunden sind vereinbart, so dass keine Engpässe auftreten dürften, falls es zu einem Wintereinbruch kommen sollte“, sagt SDS-Werkleiterin Ilka Wilczek. Darüber hinaus kann der Winterdienst auf 30 000 Liter Kalziumchloridsole zurückgreifen.

Grundsätzlich gilt in Schwerin jedoch das Prinzip des „weißen Winterdienstes“ – schwarze Straßen sind nicht das Ziel. „Salz und Lauge gelangen nur in den erforderlichen Mengen auf die Straßen. Gleichzeitig wollen wir aber den Forderungen des Bundesnaturschutzgesetzes gerecht werden. In Straßen mit reichem Baumbestand wird deshalb äußerst sensibel mit Auftaumitteln umgegangen“, unterstreicht Ilka Wilczek.

Für den Winterdienst sind die Straßen der Landeshauptstadt in mehrere Kategorien eingeteilt: Hauptstraßen, große Kreuzungen und Nahverkehrstraßen werden vorrangig geräumt. Wohnstraßen sind als letzte dran.

Rund 350 Kilometer Straßen und rund 160 000 Quadratmeter Gehwegfläche sowie 273 Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs fallen in die Zuständigkeit des Eigenbetriebes SDS. Zum Winterdienstteam des Eigenbetriebes gehören 50 Mitarbeiter.

zur Startseite

von
erstellt am 16.Nov.2016 | 12:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen