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Zeitung für die Landeshauptstadt

27. August 2016 | 01:22 Uhr

Konzert : „Das Publikum war der Hammer“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Jesse Garon ist Frontmann und Gitarrist der Rock-Band „Sloppy Joe’s“ – mit Annegret Behncke sprach er über den Auftritt im Dr. K

Sie lieben Musik. Stehen gerne auf der Bühne. Sie rocken. Verpassen bekannten Pop-Songs eine Frischzellenkultur, wie die drei Hamburger selbst sagen. Jesse Garon, Johnny Angel und Pätzy Dävey sind „Sloppy Joe’s“. Vor Kurzem waren sie auf Stippvisite in der Landeshauptstadt. Haben den Jugendclub Dr. K zum Beben gebracht. SVZ-Redakteurin Annegret Behncke sprach mit  Gitarrist und Frontmann Jesse Garon über  den eigenwilligen Bandnamen, das  Konzert und über Schwerin.

Warum habt Ihr euch nach einem amerikanischen Imbiss benannt?

 Es gibt diverse Verbindungen zu unserem Bandnamen: Zum einen ist „Sloppy Joe’s“ ein amerikanisches Hack-Gericht, zum anderen war es die Stammkneipe von Ernest Hemingway. Die Idee für „Sloppy Joe’s“ als Bandnamen kam allerdings durch ein Zitat aus dem Film „Citizen Kane“. Wer die Szene nicht kennt, sollte sich den Film schnell anschauen.

Warum macht Ihr  Rock‘n‘Roll und keinen Schlager?

Unser Musikstil ist Heavy-Rock. Rock’n’Roll ist die beständigste aller modernen Musikformen. Mit ein paar treibenden „4-to-the-Floor“-Beats und verzerrten Gitarren kann man einfach am meisten Energie transportieren – und das machen wir.

Was würdet Ihr machen, wenn es keine Musik gäbe?

Das ist keine Option für uns, deshalb machen wir uns darüber auch keine Gedanken.

Welche Musiksünden habt Ihr in der Jugend begangen?

Ich  hab tatsächlich eine Madonna Best-of CD. Ansonsten gab es bei uns keine Musiksünden, wir haben alle sehr schnell unsere Begeisterung  für echte handgemachte Musik entdeckt.

Jetzt aber mal zu Eurem Schwerin-Besuch. Wie hat Euch das Konzert im Dr. K gefallen?

Das Konzert war toll. Hervorragende Organisation, perfekter Sound, ein super Team im Dr.K bzw. beim „Intruder HRC“ und besonders hervorzuheben ist natürlich das grandiose Publikum.

Wie waren die Schweriner  drauf?

Das Publikum war der absolute Hammer: Vom ersten Song an sind die Leute durchgedreht, haben die Songs lauthals mitgesungen und abgefeiert, was das Zeug hält. Eine fette brodelnde Rock’n’Roll-Party. Wenn schon zu Beginn vor der Bühne ausschließlich „Sloppy Joe’s“-Shirts und klatschende Hände zu sehen sind, dann spricht das eindeutig für das Publikum bzw. den Abend.

Wie gefällt Euch Schwerin?

Schwerin, bzw. das was wir von der Stadt gesehen haben, gefällt uns gut. Allerdings sind wir mit Tunnelblick direkt zum Dr. K gefahren. Wenn wir das nächste Mal da sind, nehmen wir uns mehr Zeit fürs Sightseeing – versprochen.

Kommt Ihr mal wieder in unsere schöne Stadt?

Wenn alles klappt, spielen wir nächstes Jahr auf  unserer Tour zum neuen Album wieder in Schwerin.






 

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erstellt am 09.Nov.2015 | 21:00 Uhr

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