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Zeitung für die Landeshauptstadt

29. September 2016 | 05:18 Uhr

Schweriner Köpfe : Architektin liebt Biathlon

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Anna Batchenko aus Kiew hat in der Schelfbauhütte ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert und ist jetzt feste Mitarbeiterin

Seit gut einem Jahr lebt Anna Batchenko in Schwerin. Nach ihrem Architekturstudium in Kiew wollte die Ukrainerin gerne ins Ausland gehen. Im Internet fand sie das Angebot für ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege, bewarb sich und kam nach Schwerin – in die Schelfbauhütte von Architekt Ulrich Bunnemann. Jetzt wurde sie als feste Mitarbeiterin übernommen. Gert Steinhagen stellte Anna

Batchenko die zehn Fragen der SVZ.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?

Die Natur in Schwerin finde ich sehr schön. Deswegen ist mein Lieblingsplatz am Wasser neben dem Marstall.

Was würden Sie als Oberbürgermeisterin in Schwerin sofort ändern?

Ich würde die Stadt attraktiver für die jüngere Generation machen, z. B. durch Freizeitangebote und Arbeitsplätze.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?

Mein erstes Geld habe ich mit einem Minijob bei einer Baumesse in Kiew verdient. Ich habe es für nette Kleinigkeiten für meine Familie ausgegeben.

Was würden Sie gerne können?

Ich würde gerne mehr Fremdsprachen beherrschen, weil ich überzeugt bin, dass sie grenzenlose Möglichkeiten bieten.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Das sind meine Eltern. Sowohl als Kind, als auch jetzt noch bekomme ich große Unterstützung von ihnen. Sie haben mir die Möglichkeit zum Studium, zu den Sprachkursen und zu den Reisen gegeben. Dies führt dazu, dass ich mich ohne Schwierigkeiten in Deutschland integrieren konnte.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Ich lese gerne klassische Literatur. Im Moment lese ich „Der Himmel kennt keine Günstlinge“ vom Erich Maria Remarque.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Ich schaue selten fern. Aber Biathlon-Wettkämpfe und Eiskunstlauf verpasse ich normalerweise nicht.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Aus der beruflichen Welt würde ich gerne den Architekten Daniel Liebeskind kennenlernen. Ich finde seine Projekte und Philosophie großartig. Deswegen möchte ich wissen, wie er auf einige Ideen gekommen ist.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Zu einem Geburtstag habe ich ein großes, selbstgemachtes Plakat von meinen Freunden bekommen, die überhaupt kein Talent für das Malen oder Zeichnen haben. Aber sie haben viel Zeit und Mühe dafür gegeben. Ich war total überrascht.

Was werden Sie als Rentner machen?

Ehrlich gesagt habe ich daran noch nicht gedacht. Aber wahrscheinlich werde ich viel reisen.

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erstellt am 17.Sep.2016 | 05:00 Uhr

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