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Zeitung für die Landeshauptstadt

29. Juli 2015 | 21:57 Uhr

Radweg-Kritik : Anwohner klagen über neuen Radweg

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Kritiker bemängeln: Breite und bald asphaltierte Trasse sei drastischer Eingriff in die Natur

Der tägliche „Heiße Draht“ unserer Redaktion glüht: Mit dem geplanten Ausbau des Radweges von der Brücke Möwenburgstraße entlang des Ziegelaußensees bis kurz vor den Wendenhof sind viele Anwohner offenbar überhaupt nicht einverstanden. „Hier wird Natur verschandelt“, beklagen die einen, „Warum wird dafür so viel Geld ausgegeben?“, monieren die anderen. Doch umweltrechtlich ist alles in Ordnung, versichern die Verantwortlichen der Stadt. Und klar ist: Der Radweg wird ein sehr attraktiver, denn er führt durch eine idyllische, bei vielen Schwerinern wohl weniger bekannte Parklandschaft.

Der Ausbau der 2,3 Kilometer langen Strecke ist Teil des Radfernweges Hamburg-Rügen. „Der erste Abschnitt von der Möwenburgstraße bis zum Park Sachsenberg erhält eine Asphaltdecke. Von dort bis zum Ende des Waldes folgen wir mit einer wassergebundenen Weggestaltung den Vorgaben des Denkmalschutzes“, sagt Marlies Bachmann von der beauftragten SDS. Das letzte Wegstück von der Wiese bis zur Wickendorfer Straße endet an einem neuen Rastplatz und wird mit einer Betonspurbahn ausgebaut, wie sie aus der Landwirtschaft bekannt ist. 700 000 Euro kostet der Ausbau, 90 Prozent kommen aus Fördertöpfen.


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erstellt am 06.Mai.2014 | 08:00 Uhr

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