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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

30. März 2017 | 00:48 Uhr

Hohen Pritz : Wie geht’s weiter in Hohen Pritz ?

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Gemeindevertreter diskutierten auf Bürgerforum mit Einwohnern über nächste Vorhaben und sondierten Meinungen zu Gemeindefusionen

Bürgermeister Jan Kessel hatte die Einwohner der Gemeinde Hohen Pritz zur Bürgerversammlung eingeladen und der Saal war voll. Mehr als 50 Bürger aus den vier Dörfern waren gekommen. Woher das große Interesse? Auf der Tagesordnung stand neben Berichten über Erreichtes und Informationen zu den nächsten Vorhaben auch das Thema Gemeindefusionen. Und das bewegt die Hohen Pritzer – ebenso wie die Bürger vieler anderer Dörfer.

Zunächst stellte Bürgermeister Kessel die Rahmenbedingungen klar: Der Gemeinde geht es gut, sie steht wirtschaftlich gesund da, hat einen ausgeglichenen Haushalt und wird auch mittelfristig handlungsfähig sein. So kann denn auch weiter investiert werden. Die Gemeinde wolle unter anderem eine Garage für den neuen Mannschaftstransporter der Feuerwehr und die Gemeindetechnik bauen, den Bootssteg in Kukuk reparieren, den Festplatz mit einem Stromanschluss ausstatten und vieles mehr, berichtete der Bürgermeister. Im anschließenden Gespräch über das Veranstaltungsangebot zeigten sich die Einwohner durchaus zufrieden mit Vielfalt und Qualität. Osterfeuer und Dorffest, Sportfest und Laternenumzug und vieles andere kommen gut an, betonten die Pritzer.

Heftig diskutiert wurde indes über das Thema möglicher Gemeindehochzeiten. Der Hintergrund: Mit dem Gesetz zur Einführung eines Leitbildes „Gemeinde der Zukunft“ und zur Änderung des Finanzausgleichsgesetzes vom 14. Juni 2016, dem so genannten Gemeindeleitbild-Gesetz, drängt das Land Kommunen mit einer Einwohnerzahl von unter 500 zu freiwilligen Zusammenschlüssen. Die Gemeinde Hohen Pritz hat derzeit etwa 390 Einwohner und damit mittelfristig Handlungsbedarf.

Doch der Druck ist keineswegs akut, stellte Bürgermeister Kessel klar.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf ePaper.

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erstellt am 16.Mär.2017 | 06:00 Uhr

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