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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

04. Dezember 2016 | 19:21 Uhr

Tempzin : Ruhe bekommen, Kraft geschöpft

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Im Kloster Tempzin wurde innerhalb von Ora-et-Labora auch Kreativ gestaltet, Holz geschnitten und Laub zusammen getragen

„Leute haben signalisiert, dass sie das mögen“, begründet Doris Mertke, Leiterin des Pilgerklosters Tempzin, warum sie zum zweiten Mal zu Ora-et-Labora-Kreativ eingeladen hatte. „Wir haben ganz viel geschafft. Gardinen, Bettüberwürfe, einen Vorhang genäht. Freundschaftsbänder sind entstanden, Tassen wurden bemalt, Kerzen gestaltet, Fröbelsterne und Karten mit Scherenschnitt“, zählt sie auf. Auf dem Gelände wurde zudem Laub zusammen geharkt und vom Abenteuercamp RatzPlatz im Sommer das Holz der Arche – das der Veranstalter dem Kloster überlassen hatte -, auf einen Meter Länge geschnitten.

Sieben Frauen aus Plau, Pinneberg und Schleswig (Schleswig-Holstein), Brüel, Hamburg, Dannenberg (Niedersachsen) und Sternberg sowie zwei Männer aus Bützow und Schönlage hatten sich für das einwöchige Angebot entschieden, das gestern zu Ende ging.

Doris Mertke freut sich, „dass auch aus der Region immer mehr kommen. Es entwickelt sich“. Wobei es auch Andrea aus Hamburg schätzt, „dass es hier im Norden ein Kloster gibt. Die meisten sind im Süden zu finden. Das sind lange Anfahrtswege“.

Der strukturierte Ablauf gibt eine gewisse Ruhe: Arbeiten, Still werden, Kraft schöpfen und wieder arbeiten. Denn die vier Tageszeiten-Gebete geben auch bei Ora-et-Labora-Kreativ die Struktur vor. Vormittags wurden zudem Arbeiten in Haus und Hof erledigt, nachmittags Kreatives fürs Klosterlädchen sowie den Adventsbasar am kommenden Sonnabend in der Klosterkirche gefertigt.

Was da unter den geschickten Händen der Frauen entstanden ist, beschreiben alle als anspruchsvoll. Um bei den Fröbelsternen – dreidimensionale Papiersterne, die aus vier Streifen geflochten werden – anleiten zu können, fertigt sie schon im Vorfeld ein, zwei an und lese selbst die Anleitung, sagt Doris Mertke.

„Hier ist ein guter Ort, wo ich mich wohlfühle“, sagt Helga aus Niedersachsen.

 
Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.

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erstellt am 21.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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