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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

08. Dezember 2016 | 10:56 Uhr

Gägelow bei Sternberg : Nach der Übung zum Preisskat

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die freiwilligen Feuerwehren Borkow, Hohen Pritz, Dabel, Sternberg und Kobrow trainierten in Gägelow einen Einsatz mit zwei vermissten Personen.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Dabel freuten sich am Freitagabend auf den Preisskat und das Preisknobeln. Doch bevor es soweit war, rief die Sirene zum Einsatz. Auch in Borkow, Hohen Pritz, Sternberg und Kobrow wurde alarmiert. „Wir haben eine Einsatzübung angesetzt. Das Szenario sah vor, dass es in einer landwirtschaftlichen Halle zu einem Brand gekommen ist und zwei Personen vermisst werden“, klärte Amtswehrführer Olaf Schröder auf.


Feuerwehr lernt neuen Betriebshof kennen


Als Einsatzort wurde der Betriebshof der Pastiner Landwirtschaftsgesellschaft mbH & Co KG in Gägelow auserkoren. Werkstattleiter Dieter Wiener ist froh über die Übung, ist der Betriebsteil doch neu und wurde erst Ende September in diesem Jahr eingeweiht. „Da bekommen die Kameraden einen Überblick über die Struktur des Geländes und wie die Anfahrtswege sind“, sagt Wiener und verweist auch auf den neuen Löschwasserteich auf dem Betriebshof. Denn: „Brandschutz ist schon wichtig.“

Nach knapp zehn Minuten treffen die ersten Wehren bei dichtem Nebel ein und werden umgehend eingewiesen. Hier tritt auch schon das erste Problem auf. „Es fehlen Kameraden, so hat die Borkower Wehr nur zwei Kameraden, die unter Atemschutz agieren dürfen, und die Dabeler sogar nur einen – aber das ist in der Realität auch so“, sagt Schröder. Erst mit Eintreffen der weiteren Wehren sind genügend Atemschutzträger vorhanden und es kann mit der Menschenrettung begonnen werden.

Andere Feuerwehrleute waren derweil mit der Bereitstellung des Löschwassers beschäftigt. Wird für den Erstangriff das eigene Wasser aus den Tanklöschfahrzeugen genutzt, legen die Kobrower die Leitung zum nahen Löschwasserteich und schließen die Sauglängen an das Saugrohr an, und dann folgte das Kommando „Wasser marsch!“


Sicherungsseil für die Atemschutzträger


In der Zwischenzeit wurden auch die beiden vermissten Personen, durch zwei Dummys simuliert, gefunden, und auch hier wurde beobachtet, dass die Eigensicherung der Einsatzkräfte beachtet wurde und funktionierte. „Ein Sicherungsseil ist unumgänglich, wenn die Kameraden in einen vernebelten Raum gehen“, so der Amtswehrführer. Die Sternberger hatten zusätzlich die Drehleiter ausgefahren, um im Ernstfall das Feuer aus luftiger Höhe löschen zu können.

Nach knapp einer Stunde war die Übung beendet. Nach der Erstauswertung durch den Amtswehrführer gab es die obligatorische Bockwurst und Getränke. Dann wurde der Heimweg angetreten, und die Dabeler konnten nun zu Preisskat und Knobeln.


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erstellt am 28.Nov.2016 | 08:30 Uhr

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