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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

25. März 2017 | 03:02 Uhr

Dabel : Kinder stürmten neuen Spielplatz

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Seilbahn, Trampolin, Kletterturm samt Rusche, Schaukel und Wippe wurden am Sonnabend im Dabeler Herrenweg festlich eingeweiht.

Die Kinder aus Dabel und Umgebung konnten es nicht erwarten, bis sie endlich am Sonnabend um 14 Uhr auf den neuen Spielplatz am Dabeler Herrenweg durften. In den Tagen zuvor war der beliebte Treffpunkt komplett umgestaltet worden. Seit dem 6. März hatten zwei Mitarbeiter der Firma Klettermax GmbH aus Domsühl ganze Arbeit geleistet, die alten Spielgeräte abmontiert und durch neue ersetzt. Jetzt ist der einzige öffentliche Spielplatz im 1500-Einwohner-Dorf Dabel wieder ein Schmuckstück: mit Seilbahn, Trampolin sowie Schaukeln, Wippe und Sechseckturm samt Rutsche. Auch der Maschendrahtzaun als linksseitige Begrenzung war gesetzt, in dieser Woche folgt zum Abschluss noch ein Gitterzaun als Begrenzung nach hinten sowie für die rechte Seite der 400 Quadratmeter großen Spieloase. Die Gemeinde Dabel hatte sich das Ganze 35 000 Euro kosten lassen.

Dass dies gut angelegtes Geld ist, bewiesen die strahlenden Kinderaugen. Kim (6) entdeckte als erstes gleich die Seilbahn, bei der die Lütten sogar Schlange standen. International ging es derweil auf dem Trampolin zu, wo Willi (9) aus Dabel und der Holzendorfer Domenik (9) zusammen mit den in Dabel untergebrachten Flüchtlingskindern Jesse (10) aus Syrien und dem Iraker Wael (7) nach Herzenslust hüpften. „Einfach cool“, befand Domenik.

Cool – das war auch sonst das Lieblingswort unter den Mädchen und Jungen. „Cool, besser als vorher“, verkündete die elfjährige Gina-Maria, die extra aus Sternberg gekommen war. Zusammen mit den gleichaltrigen Zwillingen Sarah-Michelle und Samantha vergnügte sie sich in der Nestschaukel.

Als Stärkung gab es Bratwurst und Getränke frei für die Kinder – serviert von Heidelinde Schröder sowie Wolfgang und Adelheid Rosenfeld. Letztere waren schon vor 35 Jahren dabei, als zuerst die Schaukel in Eigeninitiative aufgestellt wurde. „Meine Kinder Tanja und Monique sowie die Enkel Marie und Anna haben hier schon gespielt“, so Adelheid Rosenfeld. Man half auch jetzt mit, Nachbarschaft gilt auch heute noch was im Herrenweg… 

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erstellt am 20.Mär.2017 | 05:31 Uhr

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