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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

09. Dezember 2016 | 06:51 Uhr

Einsatz oder Großübung : Hubschrauber kreist über Warin

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Polizeiauto mehrere Stunden an Brüeler Kreuzung B 192/B 104 postiert. Spekulationen über Personensuche. Am Ende handelt es sich „nur“ um eine Großübung.

Heute, 9.10 Uhr, in Warin. Ein Hubschrauber über der Kleinstadt. Der kreist hier schon eine Stunde lang, so ein Bürger, der fragt: „Weiß die Zeitung, was hier los ist?“

Gut zehn Kilometer weiter – an der Brüeler Ampel-Kreuzung von B 192/B 104 – steht ein Polizeiwagen am Abzweig nach Sülten. Das passiert hier sonst nie. Wie sich zwei Stunden später auf SVZ-Nachfrage herausstellen soll, wachen hier Beamte vom Plauer Revier.

Die Spekulationen in Warin schossen derweil wegen des Hubschraubers ins Kraut. Sucht der etwa eine vermisste Person?, fragt ein Passant, der seinen Namen nicht nennen möchte, aber hinzufügt: „Und das nach den Minusgraden in der Nacht…“

Am Ende erweist sich das Ganze „nur“ als eine, einmal jährlich in Meckpomm stattfindende Großübung. Diesmal war das Polizeipräsidium Rostock der Ausrichter, 2017 soll es dann Neubrandenburg sein.


„Spur“ führt auch nach Bobitz und Bentwisch


Eingebunden waren gestern in Warin Polizei samt Landeskriminalamt, die örtliche Feuerwehr um Wehrführer Timo Untrieser sowie der Schweriner Munitionsbergungsdienst plus Sprengstoffhunde. Nach der Zwei-Seen-Stadt sollte die „Spur“ noch in den Raum Bobitz, vielleicht aber auch anderswohin, je nach „Lage“ und abschließend bis 18 Uhr zum Hansecenter in Bentwisch vor den Toren Rostocks führen, erfährt SVZ in Warin.

Dazu kann Klaus Wiechmann, Pressesprecher der Polizeiinspektion Ludwigslust und in Warin für die Medienarbeit eingeteilt, aber „keine Infos geben“. Nach dem Briefing durch die Einsatzleitung über die Wariner Situation gibt er Folgendes weiter: „Die Lage ist: Es gab eine Explosion in einem Mehrfamilienhaus. Mehrere Personen kamen zu Schaden. Es soll Tote gegeben haben und Verletzte. Das Ganze ist noch unklar. Wir gehen aber von einer vorsätzlichen Tat aus.“

 

Ausführlich in der Tageszeitung und per ePaper.

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erstellt am 14.Nov.2016 | 21:00 Uhr

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