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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

04. Dezember 2016 | 17:14 Uhr

Warin : Haus der Zukunft blickt zurück

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Wariner Kinder- und Jugendeinrichtung lud zum Tag der offenen Tür ein. Kinder, Eltern und Betreuer ließen das Jahr 2016 Revue passieren.

„Hinter uns liegt ein großartiges Jahr mit tollen Projekten“, schwärmt Sozialpädagogin Birgit Jepsen von den Erlebnissen der letzten Monate im Wariner Haus der Zukunft. Jepsen leitet die Kinder- und Jugendeinrichtung und lud jetzt zum Tag der offenen Tür ein.

Gemeinsam mit vielen Helfern organisierte sie für Kinder, Jugendliche und Eltern ein buntes Nachmittagsprogramm unter dem Motto „Das war 2016“. Abwechselnd auf Bühne und Leinwand stellten Kinder und Betreuer die Projekte des Jahres vor, für deren Verwirklichung einmal gedankt werden sollte. „Die Vielfältigkeit des Angebots im Haus der Zukunft ist nicht alleine stemmbar“, gab Jepsen trotzdem deutlich zu bedenken.


Live-Hörspiel sorgte
für Adventsstimmung


Passend zum ersten Adventswochenende führten zum Auftakt kleine und große Schauspieler das Live-Hörspiel „Das Gretzo will wissen, was Weihnachten ist“ auf. Die Handpuppe „Gretzo“ spielte Kinderbuchautor und Musiker Lars Engelbrecht. „Gretzo ist das Alter Ego meiner Tochter. Als sie noch klein war, erzählte ich ihr immer Geschichten über Gretzo. Etwas später bekam er seine heutige Gestalt“, verriet Engelbrecht, der eine rote, runde Figur mit grünen Hörnen, Flechtzöpfen und Gummistiefeln auf seinem Arm trägt. Die CD von dem Weihnachtsstück mit „Gretzo“ bot Engelbrecht zum Verkauf an und spendete den Erlös dem Haus der Zukunft.

Nach der Hörspiel-Aufführung, in der es um die Geschichte von Weihnachten ging, animierte Christopher Boehme mit seinem Gesang und Gitarrenspiel das Publikum zum Mitmachen. Der 15-Jährige absolviert derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr im Haus der Zukunft. Außerdem ist er leidenschaftlicher Musiker und bringt sich mit seinem Talent in die soziale Arbeit mit Kindern ein. Klein und Groß sangen lautstark und voller Herzenslust mit, als Boehme den selbst geschriebenen „Weißbrotsong“ zum Besten gab.


Im Kunstprojekt mit
Thema Wasser befasst


Neben Livemusik, Gesangs- und Tanzeinlagen aus dem Projekt „Hip Hop und Jumpstyle“, liefen auf der Leinwand Kurzfilme und Musikclips. Birgit Jepsen moderierte und stellte die einzelnen Projekte detailliert vor. Auch Angela Preuß und Robert Klammer besuchten zum Tag der offenen Tür die Einrichtung, um über den von ihnen angeleiteten Workshop „Kunst auf dem Wasser“, gefördert vom Kreisjugendring Nordwestmecklenburgs, zu berichten. „Wasser ist eine wichtige Ressource und in Mecklenburg haben wir tolles Wasser. Mit den Kindern haben wir verschiedene Wassermodelle aus Recyclingmaterialien gebaut und auf dem Wariner See schwimmen lassen“, erklärt Angela Preuß.

Auf das Musik- und Sportcamp im August, blickte Leiterin Birgit Jepsen besonders gern zurück: „Das war eine tolle Woche, die hat viel Spaß gemacht“, sagte sie und zeigte den Film zum eigens produzierten „Rap“. „Neben der Jam-Session, war der Rap-Workshop das absolute Highlight des Sommercamps“, erzählt die engagierte Sozialpädagogin begeistert.

Es folgten Musikfilme und eine Live-Darbietung von dem Lied „Herbert“. Dabei blieb kaum ein Gast mehr sitzen, denn alle Besucher des Hauses besungen mit kräftigem Stimmen einen guten Bekannten aus dem Sommercamp: einen roten „Sani-Kasten“.

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erstellt am 29.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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