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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

23. Februar 2017 | 10:30 Uhr

Warin : Für Brücke über Tönniesbach kommt nur Erneuerung in Frage

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die Stadtvertretung Warin will dafür 50000 Euro in den Haushalt 2017 einstellen.

Bei der Brücke über den Tönniesbach helfen keine Reparaturen mehr, neue Bohlen lassen sich kaum noch fest bekommen. Aus dem Grund stellte der Wirtschaftsausschuss einen Antrag an die
Wariner Stadtvertretung, die Querung aus Holz zu erneuern. Die Verwaltung sollte Fördermöglichkeiten prüfen, so Ausschussvorsitzender Hans-Peter Gossel.

Wenn dieser sage, „die Prinzessin-Brücke sei nicht mehr im besten Zustand“, habe er stark untertrieben, sie sei „in einem schlechten Zustand“, setzte Hans-Jürgen Cayé nach, auch Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins. Der Weg um den Glammsee sei sehr
beliebt, es sei „vielleicht der wichtigste Wanderweg“ für Warin. Bevor jemand zu Schaden komme, sollte gehandelt werden. Verkehrssicherung sei Pflichtaufgabe einer Kommune, hakte Sabine Wundrak-Geritz ein. Auch für Torsten Ries steht dieses Vorhaben „ganz oben“. Es sollte in die Haushaltsberatungen für 2017 aufgenommen werden, so der Vorschlag von Björn Griese.

„Das ist der einzige Rundweg um einen See“, bekräftigte Barbara Meier. „Mit vier Kilometern ist auch die Länge sehr attraktiv und von jedermann zu bewältigen. Elf Kilometer trauen sich nur noch wenige zu.“ Doch ohne Brücke über den Tönniesbach wäre der Rundweg gekappt. Den Einwurf Timo Untriesers, der Naturpark Sternberger Seenland würde Kosten tragen, relativierte später der stellvertretende Leiter Jan Lippke auf SVZ-Nachfrage: „Da wir den Rundweg nutzen und bewerben, würden wir uns beteiligen, aber unsere Mittel sind beschränkt.“ Die Stadtvertretung entschied sich, die Brücke „unter höchstmöglicher Förderung“ zu erneuern und 50 000 Euro in den Haushalt 2017 einzustellen.

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erstellt am 10.Okt.2016 | 12:00 Uhr

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