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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

07. Dezember 2016 | 11:36 Uhr

Wintereinbruch in der Region : „Es hat nur so geknackt im Wald“

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Schneetief „Husch“ sorgt für diverse Feuerwehr-Einsätze in der Region / Bäume halten den Schneemassen nicht Stand

Schnee-Tief „Husch“ hielt die Feuerwehren der Region vor allem im Raum Warin und Brüel in Atem. „Dienstagabend und Mittwoch früh mussten wir allein viermal in Richtung Nisbill ausrücken“, so Warins stellvertretender Wehrführer Stephan Buchs
gegenüber SVZ. Zweimal lagen Bäume bzw. Äste auf der Landestraße 031, zweimal ging es nach Waldeck in den Wald. „Es hat nur so geknackt im Wald. Viele Bäume haben noch Laub“, so sein Kamerad, Oberlöschmeister Torsten Ries, angesichts des nassen, schweren Schnees auf den Ästen. Wegen der gehäuften Einsätze teilten sich die 14 Kameraden auf zwei Fahrzeuge auf. Am Dienstag war man von 19.30 bis gegen 22.45 Uhr unterwegs, Mittwoch ging um 4.41 Uhr wieder der Pieper.

Neben L 031 und Waldeck rückten die Wariner in den Graupenmühler Weg sowie zur B 192 kurz hinter der Stadtgrenze in Richtung Blankenberg aus sowie entgegengesetzt, um die Unfallstelle eines in den Graben gerutschten Pkw zu sichern. Der Fahrer war von Reinstorf nach Warin unterwegs.

Auch die Brüeler Kameraden hatten wenig Schlaf. Um ein Uhr am Mittwoch informierte ein Kronskamper Bürger, der von der Arbeit kam, dass ein umgestürzter Baum die Einfahrt zum Grundstück versperre. „Auf dem Weg dahin entdeckten wir auf Höhe Parkplatz Roter See auch noch eine herunter gekommene Freileitung“, so Brüels Wehrführer Torsten Reiher. Und um 4.40 Uhr ging es nach Golchen: Auf dem Weg nach Schönlage versperrte ein Laubbaum die Fahrbahn.

Mit Nässe, Kälte sowie zeitweilig dichtem Schneetreiben hatten auch Händler und Kunden beim gestrigen Markttag in Sternberg zu kämpfen.

Ausführlich in der Tageszeitung und per ePaper.

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erstellt am 09.Nov.2016 | 21:00 Uhr

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