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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

08. Dezember 2016 | 08:57 Uhr

Brüel : Erstklassiges aus zweiter Hand

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Der zweite Floh- und Trödelmarkt der Volkssolidarität in Brüel glänzte wieder mit vielfältigen Angeboten. 60 bis 70 Besucher kamen.

Zum nunmehr zweiten Floh- und Trödelmarkt hatte die Brüeler Ortsgruppe der Volkssolidarität am Wochenende eingeladen. Diesmal spielte sich der Trödelmarkt aus zweiter Hand aber nicht auf dem Rasen hinter dem Betreuten Wohnen ab. Wegen des wechselhaften Wetters griff die Ausweich-Variante. Will heißen: Das gesamte Marktgeschehen wurde ins Haus des Betreuten Wohnens verlegt. Zumeist in die ehemalige Aula der damaligen Erweiterten Oberschule. Doch auch auf den Fluren des Hauses, zu ebener Erde und in der ersten Etage, wechselten viele Dinge zu minimalen Preisen den Besitzer und bescherten den Verkäufern ein kleines Taschengeld. Und die Auswahl war wieder groß: Textilien, Spiel- und Sportartikel, Bücher, Werkzeuge, Angelruten, CDs, Kinderbekleidung, Accessoires für Damen wie modische Schaltücher.

Und auch die Sozialstation der Volkssolidarität war wieder präsent. Ina Schnittke bot den Besuchern das Messen von Blutdruck und -zucker sowie diverse Beratung an. Diesen Gesundheits-Service nahmen viele Besucher an.

Wie Hausdame Judith Hufnagel erzählte, hatten wurden diesmal 13 Stände aufgebaut. Von am weitesten angereist war Anne Babenerd aus Wahrsow bei Lübeck. „Ich war schon beim ersten Trödelmarkt dabei“, erzählte die junge Frau. „Der Markt ist wieder gut organisiert, die Verpflegung prima. Da macht das Feilschen schon Spaß.“ Wie weiter zu hören war, stamme sie von hier und sei mit Judith Hufnagel zur Schule gegangen. Ihre Eltern wohnen heute noch in Kuhlen. Ob sie mit dem Handeln zufrieden sei? „Noch sind es nicht allzu viele. Aber mal schauen, was der Tag so bringt.“ Ihr Motto: Abwarten und Tee trinken! Sagte es und erhob zur Bekräftigung die Teetasse. Die Organisatoren sprachen am Ende des Marktes jedenfalls von 60 bis 70 Besuchern.

Dem Handel vorausgegangen war noch ein nettes Kulturprogramm, gestaltet von den Hortkindern der Volkssolidarität. Diese arbeiten zurzeit an dem Projekt „Dem Glück auf der Spur“. Aufbauend auf diesem Motto, war das vorgetragene Programm gestaltet. Die Schüler der ersten bis vierten Klasse waren mit ihren Erziehern Wenke Suhr (Bereichsleiterin), Kathrin Michaelis, Conni Möller und Matthias Kasten gekommen. Letzterer leitet seit einem Jahr die Trommlergruppe des Horts. Mit
Begeisterung trugen die Kinder Tänze, Lieder und Gedichte vor. Auch die Trommler sorgten für rhythmische Klänge. Und alle bekamen viel Beifall. Insgesamt werden im Hort 82 Kinder betreut.

Die Besucher nutzten dann auch das kulinarische Angebot von „Oehli’s Tortenschmiede“. Martin Oehlke hatte leckeren Kuchen, Schmalzgebäck und Torten vorbereitet. Aus der Großküche der Volkssolidarität in Bossow gab es außerdem noch kleine Imbisse.

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erstellt am 09.Okt.2016 | 21:00 Uhr

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